New York im Zeitraffer

Januar 9, 2010 by Florian Treiß · 2 Comments
Filed under: Film 

Die Flüge sind gebucht, bald geht’s nach New York! Und im New-York-Ratgeber von stern.de hab ich gerade ein geniales Video gefunden – Manhattan im Zeitraffer! Vier Minuten großartiger Videogenuß, der Lust auf mehr macht:

Film über Eintracht Braunschweig: 66/67

November 5, 2009 by Florian Treiß · 1 Comment
Filed under: Film, Sport 

Am 19. November kommt “66/67 – Fairplay war gestern” in die Kinos ein Film über (teils gewaltaffine) Fans von Eintracht Braunschweig. Bin schon gespannt, ob man den Streifen auch im Rest der Republik sehen kann. Immerhin hat der Streifen schon einen Preis beim Züricher Filmfest abgeräumt. Hier der Trailer:

Inglorious Bastards – 1. Trailer zu Quentin Tarantinos neuem Werk

Februar 18, 2009 by Florian Treiß · 4 Comments
Filed under: Film 

 ”Ich will von jedem von Euch 100 Nazi-Skalps”, brüllt Brad Pitt als Anführer einer französischen Elite-Einheit: Der erste Trailer zu Quentin Tarantinos Weltkrieg-Epos “Inglorious Bastards” ist nun online. Wird spannend werden! (via meetinx.de)

Free Rainer – Dein Fernseher lügt: Geniale Filmszene

November 16, 2007 by Florian Treiß · Leave a Comment
Filed under: Fernsehen, Film, Medien, Spaß 

Gestern ist ja der Film “Free Rainer – Dein Fernseher lügt” in den deutschen Kinos gestartet. Auch wenn die Mediensatire mir – wie berichtet – nicht sonderlich gefällt, so gibt es doch am Anfang ein derartig krasse und großartig geschnittene Szene, wie sie es das deutsche Kino schon lange nicht hervorgebracht hat. Und genialer Weise hat Filmverleih Kinowelt – noch weitgehend unbemerkt – genau diese Szene als Ausschnitt bei YouTube eingestellt. Also: Rainer a.k.a. Moritz Bleibtreu, gib Gas! Mit über 100 Sachen durch die Leipziger Straße in Berlin…

Weitere Links zum Film bei trice.de:

Free Rainer: Q&A von der Viennale

Oktober 30, 2007 by Florian Treiß · Leave a Comment
Filed under: Film, Medien 

Bald startet der Film “Free Rainer – Dein Fernseher lügt” von Hans Weingartner in den deutschen Kinos. Ich habe diesen Film ja bereits ausführlich rezensiert. Zum Film kann ich nun ein neues Schmankerl bieten – einen Audiomitschnitt einer Q&A-Runde, also einer Frage-und-Antwort-Runde, mit Regisseur und Schauspielern auf der Viennale in Wien. Das MP3 kann man hier anhören – es dauert rund 30 Minuten. Leider schaffe ich es gerade nicht, das Q&A zusammenzufassen. Vielen Dank an Princess Remy, die mir den Mitschnitt zur Verfügung gestellt hat. Außerdem noch ein Hinweis zu einem Interview mit Hans Weingartner auf diepresse.com. Dort sagt er zum Film: “Ich hatte das Gefühl, das man dieser Absurdität nur mit Absurdität beikommen kann.”

Ende des Gangstarap

Oktober 18, 2007 by Florian Treiß · 5 Comments
Filed under: Film, Musik 

In der neuen Zeit gibt’s einen spannenden Artikel von Jonathan Fischer, der das Ende des Gangstarap heraufbeschwört. In den USA sind die Plattenverkäufe aller Rapper zusammen um 1/3 eingebrochen, Kanye West hat die Wette gegen 50 Cent gewonnen, der müsste jetzt eigentlich in Rente gehen, weil er weniger Platten verkauft hat als Kanye West mit seinem HipHop abseits des Gangstarap. Mein Lieblingssatz aus dem Beitrag:

Das Ethos des »immer größer und protziger« hat zwar suppentellergroße Gold-und-Diamanten-Medaillons produziert, die einstige Schlagkraft der Musik aber ließ es abstumpfen.

Und noch ein Lesetipp zum Thema, allerdings auf Deutschland bezogen: Christian Fuchs schreibt auf einestages darüber, dass der Deutsche HipHop nicht etwa im Westen von Advanced Chemistry und den Fantastischen Vier erfunden wurde, sondern dass eigentlich der Osten Vorreiter war. Sehen kann man das u.a. im Film “Here we come” (Homepage) über Breakdance in der DDR. Dieser Film erscheint übrigens am Freitag auf DVD mit ziemlich viel Bonusmaterial und ich werde ihn dann auch bald hier im Blog rezensieren.

Gebasteltete Filmszenen

September 13, 2007 by Florian Treiß · Leave a Comment
Filed under: Film, Medien, PR, Spaß 

Sehr spaßig: Unter stationarymovies.com gibt’s ein cooles Filmrätsel. 20 Filmszenen wurden mit Büromaterialien nachgestellt, nun darf man entschlüsseln, welche Filme es sind. Solche originellen Werbeaktionen sollte es häufiger mal geben!

(via imgriff.com)

Free Rainer – Dein Fernseher lügt

September 12, 2007 by Florian Treiß · 7 Comments
Filed under: Fernsehen, Film, Medien 

Dieser Film wird in nächster Zeit wohl nicht nur Filmkritiker, sondern auch Medienjournalisten beschäftigen: “Free Rainer – Dein Fernseher lügt”, der neue Film von Hans Weingartner, hatte gestern offizielle Weltpremiere auf dem Filmfestival in Toronto. Dort war ich zwar nicht, dafür aber auf der inoffiziellen Weltpremiere in Leipzig im Rahmen der Filmkunstmesse.

Disclaimer vom 17.11.07: Diese Rezension bespricht eine bei der Vorabvorführung gezeigte 137-minütige Fassung. Der Film wurde mittlerweile auf 124 Minuten gekürzt!

Inhalt:

Moritz Bleibtreu spielt Rainer, einen TV-Produzenten, der den Leuten Trashfernsehen frei Haus liefert. “Unaufhörlich koksend, entwickelt er Shows der stumpfesten Sorte”, so der Verleih Kinowelt. So sehen wir am Anfang auch eine der Shows von ihm, dessen Prinzip es ist, für eine Frau den stärksten Samenspender zu finden, der dann 28 Tage Zeit bekommt , ihr ein Kind zu zeugen und vielleicht auch noch glücklich mit ihr zu werden.

Doch dann überlebt er ein Attentat auf sich nur knapp – eine Racheaktion einer jungen Frau (Elsa Sophie Gambard), deren Großvater sich nach einer von Rainers Sendungen das Leben genommen hatte. Rainer erkennt, dass es so nicht weitergehen kann. Er versucht sich an einem seriösen, medienkritischen Fernsehmagazin, dass aber schon nach einer Folge wegen Quotenmangel wieder abgesetzt wird. Er kann nicht glauben, dass die Menschen wirklich nur Trash sehen wollen. Die Quoten müssen manipuliert sein! Rainer hängt seinen Job an den Nagel und bricht auf in einen aberwitzigen Guerillakampf um die Macht über die Quoten. Der Schlüssel dabei sind die IMA-Boxen, die die Quoten messen. Nur mit Zugang zu diesen Geräten hält Rainer es für möglich, eine Kulturrevolution im Fernsehen bzw. Qualitätsoffensive realisieren zu können.

Kritik:

“Free Rainer” beginnt wirklich furios und actionreich – noch vor Start der eigentlichen Handlung erleben wir den TV-Manager bei einem derben Ausraster. Er rammt einen Poliziewagen, rast mit seinem Jaguar durch Berlins Straßen, kokst am Steuer und zertrümmert seinen Wagen nach einem Auffahrunfall mit dem Baseballschläger noch mehr, als er sowieso schon demoliert ist. Rasant geht’s weiter bis zum Attentat auf ihn. Dabei kommt es zu einer genialen Nahtod-Sequenz. Bis dahin macht der Film richtig Spaß, dafür sorgt vor allem der rasante Schnitt von Andreas Wodraschke.

Doch mit Beginn des Hauptplots – also der Kampf um die Macht der Quoten – nach 20-30 Minuten verliert der Streifen deutlich an Tempo. Und auch die Originalität sinkt leider mit der Zeit, der Film ist leider zu lang geworden (fast 140 Minuten), zumal es keinerlei überraschende Wendungen gibt. Alles ist verdammt voraussehbar. Und auch was Daniel Licha bei moviemaze.de nach dem Sehen einer Vorabversion noch lobte – dass der Film die Liebesgeschichte der beiden Hauptcharaktere nur andeute und das der Film mit einem überzeugenden Ende abschließe – kann ich auf jeden Fall so nicht unterschreiben. Auch meine Kino-Begleitung meinte, dass das alles viel zu plump sei (die Liebesgeschichte wird zwar fast den ganzen Film über nur angedeutet, aber am Ende…).

Auch wenn ich mich auf den Film gefreut hatte – überzeugt hat er mich nicht. Zumindest das breite Publikum wird sich fragen, was das besondere an dem Streifen sein soll. Ab dem Beginn des Hauptplots wirkt das ganze auch mehr wie ein Buddy-Movie mit viel Schwarz-Weiß-Malerei und nicht wie Medienkritik.

Nun kann man natürlich anmerken, dass ganze sei eben sehr subtil angelegt. Letztlich arbeitet der Film ja gerade mit den Erfolgsrezepten des Fernsehens. Wie Ex-Sat.1-Chef Roger Schawinski bei seiner Analyse der gescheiterten Serie “Blackout” anmerkte:

Fernsehproduktionen funktionieren bei einem breiten Publikum heutzutage nur dann, wenn die Helden moralisch klar zugeordnet werden können. Die Zuschauer wollen gleich von Beginn an erkennen, wer die Guten und wer die Bösen sind. (mehr bei zeit.de, Anmerkungen dazu bei trice.de)

Und so ist eben auch der Film – Rainer und Konsorten kämpfen für Qualitätsfernsehen und gegen die Verdummung der Menschheit durchs Fernsehen, soweit ist also alles moralisch klar zugeordnet. Nur ist das dann letztlich so selbstreferentiell und mit Insider-Gags gespickt, dass der 08/15-Kinogänger es extem schwer haben wird, zu verstehen, dass das Trashfernsehen hier mit seinen eigenen Mitteln demontiert werden soll und was der Film überhaupt will.

Deutschlandweit wird der Film am 15. November in die Kinos kommen. Mehr Infos bei Kinowelt.de und in der IMDB.

Und hier noch zwei Reaktionen aus Toronto von der Weltpremiere, mehr konnte ich im Netz bislang nicht finden. Da kommt der Film definitiv nicht gut weg:

Reclaim Your Brain [Germany, Hans Weingartner, **] After a post-assassination attempt epiphany, a coke-huffing TV exec fashions a scheme to culture jam the ratings system. Attempt at a gentle Man In the White Suit-style satire for the reality TV era lacks the deftness of touch for the very difficult tonal balance that entails. (Robin_D_Laws)

Und Nr. 2:

First, though, there was Reclaim Your Brain, a German film by the director of the well-liked The Edukators. Reclaim will probably not fare as well. It’s a story about a dickhead television producer who turns over a new leaf and decides to take down the TV ratings system that’s selling crap to his culture. Crucial contrivances and a bland, obvious point do nothing to mediate the lack of any significantly memorable dialogue or performance. More than once I forgot what I was watching. I’m far too young for that, so I blame the film. (chud.com)

Nachtrag 14.9.: Mittlerweile hat Die Welt über den Film geschrieben – zum Artikel geht’s hier. Dort heißt es u.a.:

Mit sanfter Ironie zeichnet Weingartner sein Wunschbild einer geistig befreiten Gesellschaft, in der auf offener Straße hitzige Debatten über politische Magazine entstehen und die Menschen nicht mehr nur vor der Glotze abhängen, sondern sich zur kollektiven Buchlektüre auf sonnigen Parkwiesen treffen. [...] Weingartner beweist sich wieder einmal als hoffnungsloser politischer Romantiker. Aber gerade diese utopische Energie ist es, die den Film über so manche dramaturgische Schwäche hinwegträgt.

Ergänzung 30.10.2007: Zum Film ist nun auch ein Audiomitschnitt einer Q&A-Runde mit dem Team verfügbar, siehe hier.

Ergänzung 16.11.2007: Kinowelt hat dankenswerterweise die wohl beste Szene des Films ins Netz gestellt, siehe hier.

Downloading is stealing

September 10, 2007 by Florian Treiß · Leave a Comment
Filed under: Fernsehen, Film, Medien, Spaß 

Hier ein witziger Spot zu illegalen Filmdownloads im Internet, gefunden via Indiskretion Ehrensache:

Vom Paten III zu Es war einmal in Amerika

September 3, 2007 by Florian Treiß · 1 Comment
Filed under: Film 

Bei Gehinrstürm gibt’s eine schöne Zusammenstellung der von ihm aus 10 größten Mafiafilme der Kinogeschichte. Auf Platz 10 ist Der Pate III, auf Platz 1 landet Es war einmal in Amerika. Die Filme listet er natürlich nicht nur auf, sondern kommentiert die einzelnen Streifen auch. Etwas verwundern tut mich alles, was er über den hintersten Platz der Top 10 schreibt:

Für sich genommen kein schlechter Film, wirkt er im Vergleich zum Glanz der beiden Vorgänger leider wie dahingerotzt. [...] Wirklich schade. Ich habe ihn zwar nur der Vollständigkeit halber in diese Aufzählung mit aufgenommen, trotzdem sollte man ihn einmal gesehen haben, wenn man den Paten mag.

Da frage ich mich natürlich schon: Gibt’s denn sonst überhaupt keine guten Mafiafilme jenseits der zehn, die Gehirnstürm auflistet? Muss ja fast so sein, wenn da was nur zur Vollständigkeit drin steht. Dennoch eine hilfreiche Liste für jeden, der sich in der Welt der Mafiafilme noch nicht auskennt. Ich bilde mir ein, nur zwei aus der Liste nicht zu kennen und werde das bei Gelegenheit natürlich nachholen. :)

Nächste Seite »