TV-Tipp: Hip-Hop, The World is Yours

März 7, 2011 by Florian Treiß · 3 Comments
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Hip-Hop, The World is yours am 10.3.2011 um 22 Uhr auf Arte

Heißer Tipp für alle Freunde der Rap-Musik und der Hip-Hop-Kultur: Am Donnerstag, 10. März, zeigt Arte um 22 Uhr die Dokumentation “Hip-Hop, The World is Yours” von Joshua Atesh Litle in einer Erstausstrahlung. Ich hatte schon vorab die Gelegenheit, den 82 Minuten langen Film zu sehen und kann ihn nur wärmstens empfehlen. Ausgehend von einem kurzen Intro über die Ursprünge des Hip Hop in der Bronx in den 70er Jahren geht der Film nach den ersten fünf Minuten auf eine musikalische Weltreise, um über Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der weltweiten Hip-Hop-Bewegung zu berichten. Der erste große Block spielt in Frankreich, wo Hip Hop bereits 1984 seine erste TV-Sendung hatte. Französische Rapper und Bands wie Les Nubians und 113 kommen zu Wort.

Tyron RickettsDer zweite Teil der Reise führt nach Berlin – dort trifft sich das Filmteam mit sehr unterschiedlichen Köpfen. Darunter Tyron Ricketts, der einst durch seine Band Mellowbag sowie die Moderation der Viva-Sendung “Word Cup” bekannt wurde. Tyron erzählt viel vom Projekt Brothers Keepers und man sieht ihn bei Studioaufnahmen von “Alles geht”, seinem Song für ein Integrationsprojekt der Bundesregierung. Eine große Rolle im Deutschland-Teil des Films spielt zudem Joe Rilla, zu Wort kommen außerdem D-Flame, Sido und Kool Savas sowie weitere Heads wie Montana Beats, Bektas und Latash.

Weitere Flüge führen Joshua Atesh Litle später nach Israel und Palästina sowie nach Senegal. Eines zeigt der Film sehr gut: Hip Hop ist in vielen Teilen der Welt mehr als nur Party-Musik, es gibt viele politische Inhalte, seien Rassismus, mangelnde Integration, Ossi-Wessi-Konflikte oder die Zwangs-Beschneidung von  sengalesischen Frauen. Dabei stellt “Hip-Hop, The World is Yours” zugleich eine schöne Melange da aus Doku-Szenen, Ausschnitten aus Musikvideos, Konzert-Sequenzen und speziell aufgenommenen Breakdance-Einlagen, z. B. vor der Berliner Eastside Gallery. Watch out: Am Donnerstag, 10. März um 22 Uhr auf Arte.

Weitere Infos gibt’s übrigens auch auf einer speziellen Microsite auf Arte.tv.

Musik: Adele, Aloe Blacc, Hip-Hop Doku von 1993.

Februar 8, 2011 by Florian Treiß · Kommentare deaktiviert
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Drei musikalische Tipps, aufgearbeitet vom vergangenen Wochenende:

  • Die britische Sängerin Adele stellt bei NPR ihr neues Album “21″ vor. 30 Minuten herzerwärmenden Soul!
  • Der großartige Soulsänger Aloe Blacc war ebenfalls bei NPR zu Gast – 20 Minuten Interview inklusive Musik. Übrigens ist Aloe Blacc im März/April auf Deutschlandtour!
  • Und zu guter letzt ein Video, gefunden via testspiel.de - die Doku “Lost in Music” über die deutsche Hip-Hop-Szene von 1993 (!) hat’s in voller Länge auf YouTube geschafft, cool die Helden von damals zu sehen. U.a. dabei: Jan Delay, MC René, Torch und Boulevard Bou.

Sharon Jones in München / am 22.11.10 im WDR

Oktober 23, 2010 by Florian Treiß · Kommentare deaktiviert
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Sharon Jones By kallerna [CC-BY-SA-3.0 (www.creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0) or GFDL (www.gnu.org/copyleft/fdl.html)], from Wikimedia CommonsGestern war es endlich soweit: Sharon Jones & The Dap-Kings traten in der Tonhalle München auf – und es war wie schon erhofft eine großartige Show! Leider konnte ich anders als gehofft keine Fotos von dort mitbringen – und im Netz kann ich zur Stunde auch nichts finden. Dafür steht mittlerweile der Sendetermin fest für ihren Auftritt diese Woche in Bonn, der vom WDR aufgezeichnet wurde: am 22.11.10 um 0.15 Uhr ist es soweit, so die Website des Rockpalasts. Leider wird die Show im WDR wohl aber nur stark zusammengeschnitten gezeigt werden, denn in der zweistündigen Sendung werden noch sieben andere Bands zu sehen sein. Besser hat’s da Arte gemacht und ihren Auftritt vor ein paar Tagen in Nancy komplett online gestellt, 1:37 Stunden beste Soulmusik.

Da momentan fast jeden Tag neue feine Sachen zu der großartigen Soullady auftauchen, hier mal noch ein paar Fundstücke der vergangenen Tage. So gibt’s bei YouTube ein Video vom Konzert am 14. Oktober in Lausanne, wo Sharon Jones & The Dap-Kings zu Ehren des vor zwei Wochen verstorbenen Solomon Burke ihm mit seinem wohl größten Hit Tribut zollen: “Everybody needs somebody to love”.

Außerdem eine sehr feine Sache: Diese Woche hatte der Kurzfilm “Game Gets Old: the Trilogy” Premiere, gedreht wurde er von Philip Di Fiore. Bei ifc.com gibt es ein Interview dazu sowie einen kleinen Hintergrundbericht. Hier der Kurzfilm (leider nicht im RSS-Feed zu sehen):

Wem das alles nicht genug ist, wer schon immer mal zu Silvester nach New York wollte und wer dazu auch das nötige Kleingeld hat, dem liefere ich gern noch einen Grund, seinen Traum dieses Jahr endlich wahr zu machen: Sharon Jones & The Dap-Kings geben am 30. & 31. Dezember Neujahrskonzerte im Best Buy Theatre direkt am Times Square, hier das Plakat dafür, darunter der Link zum Ticketshop:

Sharon Jones Silvester 2010

Fotonachweis für das Bild oben rechts: By kallerna [CC-BY-SA-3.0 or GFDL], from Wikimedia Commons

Crossover von CSI: 3 Stunden an einem Abend

Oktober 11, 2010 by Florian Treiß · Kommentare deaktiviert
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Mit Spannung haben CSI-Fans in Deutschland lange auf eine Antwort auf die Frage gewartet, in welcher Form ein Fall ausgestrahlt wird, der sich als Crossover über alle drei Serien zieht. Nun gibt’s Klarheit: Am Dienstag 21.11.2010 strahlt RTL an einem Abend den kompletten Fall aus, der in Miami beginnt, in New York fortgesetzt wird und in Las Vegas aufgelöst wird. Das schreibt heute DWDL. Damit läuft erstmals (?) auch CSI:NY auf RTL und nicht auf Vox, wo die Sendung normalerweise zu sehen ist. In den USA liefen die verschiedenen Folgen vergangenen November über eine ganze Woche verteilt. Die Ermittlungen leitet in der Folge Ray Langston (Laurence Fishburne), der seinen Kollegen in New York und Miami Besuche abstattet. Weil’s so schön ist, wiederhole ich an dieser Stelle gern nochmal den US-Trailer zum Crossover von CSI. Außerdem gibt’s nach einem Klick auch ein Behind-the-Scences-Video hier im Blog zu sehen.

ZDFneo glotzt den Mad Men, äh Mad Women auf den Arsch

Oktober 6, 2010 by Florian Treiß · Kommentare deaktiviert
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Mad Men Screenshot Trailer ZDFneo

Wenig subtil bewirbt ZDFneo den Start der amerikanischen Kultserie “Mad Men” heute am 6. Oktober um 22.30 Uhr: “Hinter jeder erfolgreichen Frau steht ein Mann, der ihr auf den Arsch glotzt”,  heißt der plakative Claim, der sowohl im Sendungstrailer (Screenshot siehe oben) als auch in der Außenwerbung und in Flash-Bannern im Web eingesetzt wird. Zweinullig.de ist wenig begeistert von der Kampagne:

Anders als hier in Deutschland, setzt man in den USA nicht auf plumpe Sprüche wie „Hinter jeder erfolgreichen Frau steht ein Mann, der ihr auf den Arsch glotzt“, sondern hat sich hier einige Marketing-Spielereien ausgedacht. So werden Barbie-Puppen im typischen Mad Men-Outfit verkauft und in „Mad Men Yourself“, kann jeder Fan selber einen eigenen Mad Men-Avatar im 60er Jahre Style gestalten. Oder man kann sich beim Hauptdarsteller persönlich für einen Job in der Agentur Sterling Cooper Draper Pryce bewerben.

Egal ob plumpe Werbung oder nicht – letztlich stimmt ja wohl fast überall auf der Welt, was der Werbetexter sich da erdacht hat – ich bin gespannt auf “Mad Men” und die Werbewelt im New York der 1960er Jahre. Das ZDF wird übrigens prompt dafür kritisiert, dass die Sendung nur im Spartenkanal zu sehen ist und nicht auf dem Hauptsender, denn ZDFneo kann kaum jeder Zweite Deutsche empfangen kann. Siehe abendblatt.de und welt.de. Dort schreiben R. Kämmerlings und P. Praschl:

Das ZDF missbraucht den Nimbus, den die Serie hat, als Promo-Hebel für eine Totgeburt – anstatt sie der Allgemeinheit auf direktem Wege zugänglich zu machen, wie es eigentlich seine Pflicht wäre. Das ist einerseits kreuzdämlich. Andererseits könnte man es auch für skandalös halten.

TV-Tipp: “Am Mississippi” vom 11. bis 13.8. auf Arte

August 10, 2010 by Florian Treiß · Kommentare deaktiviert
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600px-US_61.svgErinnerungen an meine Südstaaten-Reise entlang der legendären Route 61 und dem Mississippi werden wach: Arte wiederholt von Mittwoch 11.8. bis Freitag, 13.8. die Reihe “Am Mississippi” von Peter Adler. Um jeweils 14 Uhr laufen die drei Teile, die jeweils 45 Minuten laufen. Auszug aus dem Pressetext:

Der Mississippi ist Amerikas großer Strom. “Vater des Wassers” nannten ihn die Ureinwohner des Kontinents. Lange maß man dem “Ol’ Man River” keine besondere Bedeutung bei, doch jetzt entdeckt Amerika ihn als Teil seines kulturellen Erbes wieder, als Heimat von Jazz und Blues, Elvis Presley und Mark Twain. Die dreiteilige Reise auf dem Mississippi und an seinen Ufern entlang vermittelt Geschichten über Menschen, Mythen und Musik.

  • Der erste Teil (Mittwoch) führt durch den tiefen Süden der USA,  von der durch den Wirbelsturm Katrina schwer gebeutelten Metropole New  Orleans stromaufwärts in ein Land, das einst von riesigen Plantagen  geprägt war. Weitere Infos: arte.tv
  • Der zweite Teil (Donnerstag) der Dokumentationsreihe folgt dem Mississippi weiter stromaufwärts in die Wiege des Blues, der auf den schier endlosen Baumwollfeldern der Region aus der Musik und den Liedern der afroamerikanischen Sklaven entstand. arte.tv
  • Teil drei (Freitag):Im US-Bundesstaat Tennessee liegt die Stadt Memphis. Elvis Presley machte sie 1954 zum Geburtsort des Rock’n'Roll. Weiter stromaufwärts, in der Kleinstadt Hannibal, schuf der Schriftsteller Mark Twain seine berühmtesten Romanfiguren, Tom Sawyer und Huckleberry Finn, und setzte dem Mississippi ein literarisches Denkmal. arte.tv

TV-Tipp: Birth of Groove am 12.8. auf Arte

August 6, 2010 by Florian Treiß · Kommentare deaktiviert
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Mal kommentarlos der Pressetext für den Film “Birth of Groove” von Jean-Alexander Ntivyihabwa, am 12.8.2010 um 22.40 Uhr zu sehen auf Arte. Klingt vielversprechend für jeden Soulfan!

Die 60er – das waren auch die Jahre von Motown und Stax. Der Soul wurde geboren und brachte ein ganz neues Gefühl in den musikalischen Mainstream. Ray Charles, Sam Cooke und James Brown verbanden Elemente des Gospels und Blues zu einem leidenschaftlichen, rhythmischen Sound mit positiver Grundschwingung. Es groovte!

Sharon Jones von den Dap-Kings erläutert im legendären New Yorker Apollo die bis heute gültige Wucht und das so einzigartige Feeling dieses Sounds. The Dap-Kings, das ist jene Formation, die Amy Winehouse musikalisch ihren Welterfolg ermöglichte. Und im Apollo standen in den 60ern Größen wie Sam Cooke und Diana Ross & The Supremes auf der Bühne. Ebenso Martha Reeves, die nicht zuletzt ihren Jahrhunderthit “Dancin’ in the Streets” kommentiert, den sie gemeinsam mit den Vandellas sang.

Die Dokumentation begibt sich an die Geburtsstätten des Soul in Detroit und Memphis. Über einen schlichten Hitreigen hinausgehend erhellt die heutige Sendung den soziokulturellen Hintergrund des Soul: In ihm erklingt die Forderung der Afroamerikaner nach dem Ende der Segregation und vollen Bürgerrechten. Soul wird zum Soundtrack für die amerikanische Bürgerrechtsbewegung um Martin Luther King und Malcom X, das Motown Label zum Vehikel wirtschaftlicher Eigenständigkeit.

Gil Scott-Heron, Legende und Vorreiter des Rap wie auch des Poetry Slam, trägt trotz Barack Obama bis heute noch viel Wut im Bauch über die Zwiespältigkeit der Erfahrungen zu Zeiten der Bürgerrechtsbewegung und wird sie in der Dokumentation zum Ausdruck bringen. Und mittendrin auch Leiber & Stoller: Denn die haben den Welthit “Stand by Me” geschrieben …

Wer sich eine Erinnerungsmail schicken lassen will, um’s nicht zu verpassen, kann das bei arte.tv.

Festival-Rückblicke im TV

Juni 10, 2010 by Florian Treiß · Kommentare deaktiviert
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Für alle, die die Festivals wie ich verpasst haben, ein paar Sendetermine. Festplattenrekorder anschalten!

“Rock am Ring” im SWR Fernsehen (kann mir wer sagen, wann Jay-Z genau läuft?):

  • Fr, 11.06.2010 ab 01:00 Uhr
  • Sa, 12.06.2010 ab 00:35 Uhr
  • Sa, 19.06.2010 ab 00:35 Uhr
  • Sa, 26.06.2010 ab 00:35 Uhr

“Sputnik Springbreak” im MDR Fernsehen:

  • Dienstag, 15. Juni, 00:25: Jennifer Rostock und Mister Sushi
  • Mittwoch, 16. Juni, 00:10: The Editors und Cox and the Riot
  • Donnerstag, 17. Juni, 00:25 Uhr: Jan Delay und Empty Guns
  • Freitag, 18. Juni, 01:15 Uhr: Die Fantastischen Vier und Begbie

    Tim Roth als Dr. Lightman

    Juni 8, 2010 by Florian Treiß · Kommentare deaktiviert
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    Ein kleines Schmankerl fürs Fans der US-Serie Lie to me: In einem aktuellen Trailer zum Start von neuen Folgen in den USA schwärmen Kelli Williams alias Gillian Foster und Brendan Hines aka Eli Loker über Tim Roth’ Verkörperung von Dr. Lightman – und äffen sein Spiel nach. ;-)

    CSI Trilogy – Behind the Crossover

    November 10, 2009 by Florian Treiß · Kommentare deaktiviert
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    In den USA läuft ja diese Woche erstmals ein Crossover aller drei CSI-Serien. Es geht um Menschenhandel: Der in Deutschland noch unbekannte neue Chef von dem CSI-Team in Las Vegas, Ray Langston (Laurence Fishburne), ermittelt in einem komplexen Fall von Menschenhandel. Und besucht dabei eben auch die Kollegen in Miami und New York.

    Die Macher haben zur Trilogie auch eine spezielle Webpage gebastelt: Per Facebook Connect kann man selbst zum Verdächtigen der CSI-Ermittler werden. Krasse Sache, ausprobieren!

    Weitere Infos gibt’s bei Serienjunkies.de, und hier kommt ein Video “Behind the Scences”:

    PS: Merkwürdig, das CBS solche Preview-Videos auf seiner eigenen Website per IP-Filter für Deutsche Surfer blockt, sie aber über den sendereigenen YouTube-Kanal dennoch zugänglich sind. Hmm.

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