Französisches Rap-Video zu Spacebook und Danceroulette

August 12, 2010 by Florian Treiß · Leave a Comment
Filed under: Blogs/Web 2.0, Musik 

Die französischen Rapper Orelsan & The Toxic Avenger liefern ein geniales Musikvideo zu ihrem Song “N’Importe Comment”. Der Song der beiden Rapper spielt in der Welt von Facebook und Chatroulette, sorry: Spacebook und Danceroulette. Auch das iPhone spielt eine große Rolle. Ein Must-see für Fans von Social Media und pfiffigen Musikvideos, über das Techcrunch berichtet und von “kulturellem Imperialismus 2.0″ spricht. Genial: Die Menschen im Video laufen alle mit Buttons wie “Add as a friend”, “Like” und “Poke me” rum.

Scroll Edition der “Welt kompakt”

Juli 1, 2010 by Florian Treiß · Leave a Comment
Filed under: Blogs/Web 2.0, Journalismus, Medien 

welt-kompakt-300Gestern war ich nach langer Zeit endlich mal wieder im Außeneinsatz für turi2, und zwar im Springer-Hochhaus in Berlin:

Gedrucktes Internet: Springers “Welt kompakt” erscheint heute als “Scroll Edition” – die komplett von Bloggern erstellte Sonderausgabe hat ein um 90 Grad gedrehtes Layout, das an das Scrollen von Websites erinnern soll, und kommt als meinungslastiges Magazin im Zeitungsdesign daher. Für 23 Blogger wurde die Produktion zur Lehrstunde über die Beschränkungen, denen eine gedruckte Tageszeitung unterworfen ist. Für turi2 war Florian Treiß vor Ort.

Die ganze Geschichte gibt’s hier: Blogger mit begrenzter Macht bei “Welt kompakt”.

Kai Diekmann, anonymes Roaming-Opfer

Juni 24, 2010 by Florian Treiß · 1 Comment
Filed under: Blogs/Web 2.0, Medien, Spaß 

Als ob Kai Diekmanns Marokko-Urlaub im Januar nicht schon traumatisch genug gewesen wäre – nun musste Springer auch noch exorbitante Roaming-Kosten von über 40.000 Euro zahlen. Kein Wunder, dass nun das “anonyme Roaming-Opfer Kai D.” eine Opfer-Initiative auf YouTube startet – in einem herrlichen Fake-Beitrag von Spiegel TV.

taz verdient 143 Euro mit Flattr

Juni 2, 2010 by Florian Treiß · 2 Comments
Filed under: Blogs/Web 2.0, Medien 

Flattr ist ja gerade in aller Munde, auch ich habe Flattr nun in mein Blog eingebaut und schrieb erst gestern darüber. Seitdem sind schon wieder spannende Artikel zu dem neuartigen Micropayment-Dienst erschienen: Robert Basic kommt nach einer Umfrage zu dem Schluss, dass Otto-Normal-Blogger nur 1 bis 10 Euro im Monat damit verdienen kann. Derweil hat taz.de die erste Auszahlung von Flattr bekommen: Für die Artikel innerhalb der ersten zwölf Tage nach Einführung erhielt taz.de immerhin 143,55 Euro, auf den Monat hochgerechnet wären das über 300 Euro. Klingt für so eine große Zeitung nicht viel, aber Flattr ist ja noch in der Closed-Beta-Phase – und Flattr hat bereits eine lebendige Diskussion über das Bezahlen von Inhalten losgetreten. Da geht also hoffentlich noch was.

PS: Auch das Blog Spreeblick hat seine Einnahmen offengelegt und formuliert Wünsche, was sich bei Flattr noch verbessern sollte.

trice.de mit Flattr

Juni 1, 2010 by Florian Treiß · 2 Comments
Filed under: Blogs/Web 2.0, Medien 

Dankeschön-Ökonomie jetzt auch in meinem Blog: Seit ein paar Tagen habe ich den Dienst Flattr bei trice.de integriert. Unter den einzelnen Artikeln gibt es nun neben den gewohnten Funktionen wie Kommentaren und Facebooks Gefällt-mir-Button auch einen Flattr-Button. Damit können Leute, die meine Texte interessant finden, per Mausklick Dankeschön sagen und mir dadurch einen kleinen Geldbetrag zukommen lassen. Das System ist noch in der Erprobungsphase, um mitzumachen, braucht man einen Einladungscode. Wer Interesse daran hat: Mir eine Mail oder einen Kommentar zukommen lassen. Ich kann aktuell noch drei Leute einladen. Alternativ kann man sich auch bei Flattr.com einen Einladungscode bestellen, das kann aber durchaus mal eine Woche dauern.

Wie das alles funktioniert, will ich hier nicht groß erläutern, empfehlenswert ist z.B. ein Blick auf taz.de: Die “taz” hat als erstes größeres deutsches Medium vor knapp zwei Wochen Flattr eingeführt. Jeder Blogger und Website-Betreiber kann im Prinzip mitmachen: Wer im Monat bereit ist, mindestens 2 bis 10 Euro für interessante Artikel auszugeben, der kann bei sich selbst Flattr-Buttons einbinden und bekommt entsprechend Geld ausgeschüttet, je nachdem wie häufig seine Flattr-Buttons angeklickt werden. Ich bin nun gespannt, ob sich das System durchsetzt, es wäre eine clevere Alternativ zu festen Preisen bei Paid Content.

Hier ein Erklär-Video:

Und ein Video-Interview mit Peter Sunde, dem Erfinder von Flattr:

PS: Noch zwei interessante Links zu Flattr – Carsten Scheibe räumt bei stern.de Flattr gute Chancen ein, interessante Statistiken und Hintergründe zur Einführung von Flattr bei netzwertig.com.

Deutsche Blogger: Paradebeispiel für neue Erzählformen

April 14, 2010 by Florian Treiß · 2 Comments
Filed under: Blogs/Web 2.0, Journalismus 

Die “FAZ” hat bereits heute morgen anlässlich der re:pbulica 2010 in ihrer Printausgabe mit einem 3-Seiten-Dossier von Marcus Jauer über Deutschlands Blogger überrascht, die sich angeblich zu sehr mit sich selbst beschäftigen. Nun ist die Web-Version online gegangen – multimedial und in mundgerechte Häppchen aufgeteilt, ist FAZ.net ein Paradebeispiel für neue Erzählformen im Online-Journalismus gelungen:

Deutsche Blogger, Copyright: FAZ.net

Link-Tipps vom 19.2.2010

Februar 19, 2010 by Florian Treiß · Leave a Comment
Filed under: Allgemein, Blogs/Web 2.0, Leipzig, Musik 

Da ich leider momentan nicht dazu komme, mal echte Blogpostings zu verfassen, wenigstens mal ein paar lesens- und guckenswerte Links der vergangenen Tagen und Wochen:

Link-Tipps vom 9.2.2010

Februar 9, 2010 by Florian Treiß · Leave a Comment
Filed under: Allgemein, Blogs/Web 2.0, Journalismus, Musik 
  • Das Bildblog listet auf, wie die “Bild” in den vergangenen 13 Monaten immer wieder über Trennungsgerüchte von Brangelina Pitt-Jolie berichtet hat und irgendwann sogar stolz schrieb, nicht “jedes” Gerücht verbreitet zu haben. Köstlich! bildblog.de
  • In der “Sächsischen Zeitung” stand vergangene Woche ein Artikel über meine Erfahrungen mit Facebook: “Was nützen mir Freundschaften im Netz?” sz-online.de
  • Ein musikalischer Tipp: Stylespion hat ein paar Videos und Soundclips von Lee Fields zusammengestellt, einem großartigen Soul-Künstler der alten Schule. stylespion.de

Kai Diekmanns Koffer-Albtraum

Januar 12, 2010 by Florian Treiß · Leave a Comment
Filed under: Blogs/Web 2.0, Journalismus, Medien 

Kai Diekmann“Bild”-Chef Kai Diekmann hat’s doppelt hart getroffen – erst fliegt er mit seiner Götter-Gattin Katja Kessler nach Marokko in den Urlaub, doch die Koffer kommen nicht mit und Che Kai muss drei Tage lang das selbe T-Shirt tragen. Dann taucht Diekmanns Koffer wieder auf, doch Kesslers Koffer bleibt verschollen – aber halb so wild, denn sie braucht die Bikinis darin nicht mehr, weil das Wetter plötzlich kacke ist (wie übrigens auch andere Zeitzeugen bestätigen). Dann fliegen die beiden zurück – und was fehlt, ist erneut KDs Koffer. Und getreu dem Motto “Die Themen liegen auf der Straße” hat der “Bild”-Chef dann eine noch tollere Idee: “Meinen Millionen Bild-Leser könnte das gleiche widerfahren wie mir”, muss er sich gedacht haben und hat sofort nach der Rückkehr seine Redaktion auf die Story angesetzt. Et voila: Heute steht in der “Bild” auf Seite 4 ein großes Service-Stück zum Thema Albtraum: Koffer weg!

Facebook verhöhnt Privatsphäre der Nutzer

Dezember 10, 2009 by Florian Treiß · Leave a Comment
Filed under: Blogs/Web 2.0 

facebook privacyFacebook will offenbar einen Privatspähre-GAU für seine 350 Mio Nutzer weltweit auslösen: Erst rühmt sich das Netzwerk, einen neuen Sicherheitsbeirat zum Schutz von u.a. der Privatsphäre seiner Nutzer installiert zu haben. Dann rühmt sich Mark Zuckerbergs Laden auch noch, die Privatsphäre durch neue Optionen zu verbessern. Wie das ganze aber nun aussieht, das kann man wohl nur noch als Verhöhung der Nutzer bezeichnen: Seit heute Nacht werden die User von Facebook auf der Startseite in einem “Transit Tool” dazu aufgefordert, ihre Privatsphäre-Einstellungen zu aktualisieren. Der unfeine Zug daran: Das Tool ist so eingestellt, dass automatisch die Profil-Informationen “Über mich”, “Familie & Beziehungen” und “Arbeitgeber” sowie sämtliche Status-Updates fürs gesamte Internet öffentlich werden -genau das steckt nämlich hinter dem Menüpunkt “Alle”. Nur wer diesen Trick bemerkt und ankreuzt, er wolle seine alten Einstellungen behalten, dessen Facebook-Infos bleiben tatsächlich weiter privat. Die Idee dahinter ist wohl, das Faceook mit Twitter gleichziehen will, wo die Meldungen standardmäßig öffentlich sind, außer man schaltet dies ab.

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