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Offener Brief von Absolventen der Leipziger Journalistik
Die Absolventen des Journalistik-Studiums der Universität Leipzig sind entsetzt über die Pläne der Hochschule, die Journalistik-Ausbildung auf ein Minimum herunterzuschrauben. 85 Absolventen, darunter der dreimalige Egon-Erwin-Kisch-Preisträger Alexander Osang („Der Spiegel“) sowie die ZDF-Sportmoderatorin Kristin Otto, fordern in einem Offenen Brief die Gremien der Universität auf, den Lehrstuhl des emeritierten Professors Michael Haller wieder neu zu besetzen und auch die anderen Einschnitte bei der Journalistik-Ausbildung zu stoppen. Weiter unten der offene Brief, doch zunächst weitere Infos:
Im Zuge der “Profilbildung und Neustrukturierung des Instituts für Kommunikations- und Medienwissenschaft (IfKMW) der Universität Leipzig” soll der Journalistik-Master von 44 auf 20 Studienplätze reduziert werden. Als Ersatz für Prof. Hallers Lehrstuhl soll eine neue Professur für Gesundheits- und Umweltkommunikation eingerichtet werden. Diese kommt in den Augen der Initiatoren dem überarbeiteten Master Communication Management zu Gute und wird zu einer weiteren Stärkung der Ausbildung für PR, Issue Management und damit auch Lobbyismus führen. Der Studiengang wird in dem vom IfKMW bereits beschlossenen Papier wie folgt beschrieben:
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Der M.A. Kommunikationsmanagement ist ein gleichermaßen anwendungs- wie forschungsorientierter, konsekutiver Studiengang, der sich an Absolventen kommunikations- und medienwissenschaftlicher Erststudiengänge wendet (4 Semester, 120 LP, 30 Studierende, Start jeweils im Wintersemester). Er bereitet Studierende auf Führungspositionen in Kommunikationsabteilungen von Unternehmen, Verbänden und Non-Profit-Organisationen sowie für akademische Karrieren vor. Der Masterstudiengang wird seit 2007 angeboten und erfreut sich einer außerordentlich großen Nachfrage; das Fach war auch im Magisterstudiengang und ist im Bachelor-Studiengang das am stärksten von Studierenden nachgefragte Teilgebiet. Der Master-Studiengang belegt im aktuellen Ranking der deutschen PR-Studiengänge 2010 (ermittelt durch eine Befragung von 1.121 Fach- und 15 Führungskräften zur Aus- und Weiterbildung in der Kommunikationsbranche) wie schon in den Vorjahren mit großem Abstand den ersten Platz. Darüber hinaus nimmt Leipzig in dem derzeit an vielen Universitäten ausgebauten Bereich Kommunikationsmanagement auch in der Forschung eine führende Stellung in Europa ein und ist international sehr gut vernetzt.
Im Mittelpunkt der Ausbildung steht das strategische Kommunikationsmanagement von Unternehmen und anderer Organisationen (Politik, Verbände, NGOs, Gesundheit, Soziales). Die Professuren Strategische Kommunikation, Kommunikationsmanagement sowie Gesundheits- und Umweltkommunikation, die an diesem Studiengang beteiligt sind, bereiten die Studierenden – zusammen mit mehreren Honorarprofessoren und Lehrbeauftragten aus der Praxis auf berufliche Tätigkeiten im Kommunikationsmanagement unterschiedlicher gesellschaftlicher Bereiche vor.
Der Studiengang wird durch die neu zu schaffende Professur Gesundheits- und Umweltkommunikation inhaltlich erweitert und verändert. Die Professur stellt ein Innovationsangebot der Universität und für die Universität dar und soll eine Verbindung zur Forschung und Ausbildung in den Bereichen Medizin, Sozialmedizin und Public Health bilden. Die Forschungsgebiete „Health Communication“ und „Environmental Communication“ sind international stark entwickelt; unter anderem gibt es dafür eine Fachgruppe innerhalb der International Communication Association und eigene Journals. Im deutschsprachigen und angrenzenden Raum ist dieses Feld mit Ausnahme erster Aktivitäten der Universitäten Bielefeld und Lugano bislang weitgehend unbesetzt. Die Weiterentwicklung des aus der PR-Forschung als Teil der Publizistik entstandenen Studienfachs über das Organisationskommunikation klassischer Organisationen hin zu einem umfassenden Verständnis des Kommunikationsmanagements als Planung, Umsetzung und Evaluation von Kommunikationsprozessen in und von Organisationen in zentralen Handlungssystemen der Gesellschaft bringt die Rolle der Kommunikationswissenschaft als Querschnittsdisziplin besonders deutlich zum Ausdruck.
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Eine aktuelle Medienschau zum Thema:
- Kommentar von Stephan Russ-Mohl vom 22.1. auf carta.info: PR-Kaderschmiede Leipzig?
- spiegelkritik.de vom 21.1.: Leipziger zoffen sich weiter
- “Die Zeit” vom 20.1.: Der Journalismus siecht
- flurfunk-dresden.de vom 19.1.: Kritik an einseitiger Darstellung durch Journalistik
- dpa via bild.de vom 16.1.: Rostift für Journalistenausbildung in Leipzig
Außerdem hat das IfKMW mittlerweile drei verschiedene Stellungnahmen veröffentlicht, die alle auf dessen Website in dem Beitrag “Diskussion um Institutsprofil” als PDFs abrufbar sind. Seitens des IfKMW gibt’s auch einen Terminhinweis: Am Montag, 24.1., findet um 19 Uhr eine Diskussion zum Thema in Hörsaal 3 der Universität Leipzig statt. Weitere Infos dazu bei der Fachschaft KMW.
Hier nun also der Offene Brief der Absolventen im Wortlaut:
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Offener Brief von Absolventen des Journalistik-Studiums der Universität Leipzig
Mit Entsetzen haben wir, Absolventen des Journalistik-Studiums der Universität Leipzig, die dank der Leipziger Ausbildung erfolgreich im Journalismus arbeiten, die Pläne des Instituts für Kommunikations- und Medienwissenschaft (IfKMW) aufgenommen, die Journalistik-Ausbildung an der Universität Leipzig drastisch zu reduzieren. Die Pläne des Institutsrats, den vakanten Lehrstuhl des emeritierten Professors Michael Haller faktisch nicht mehr neu zu besetzen, sondern stattdessen der Public-Relations-Ausbildung zuzuschlagen, sind genauso wenig hinnehmbar wie die geplante Reduzierung von knapp sechs Stellen für wissenschaftliche Mitarbeiter auf nur noch eine Stelle. Darüber hinaus sollen statt bislang 44 nur noch 20 Studenten pro Jahr zum Journalistik-Master zugelassen werden.
Ausgerechnet in Leipzig, der Stadt der friedlichen Revolution von 1989, die für Meinungs-, Presse- und Informationsfreiheit steht wie kein anderes Ereignis der deutschen Zeitgeschichte, soll die öffentliche Journalistik-Ausbildung also nahezu eingestellt werden. Dass im Tausch dafür ausgerechnet die PR-Ausbildung ausgebaut werden soll, die eng verknüpft ist mit der interessengesteuerten Einflussnahme von Institutionen auf die Öffentlichkeit und die Medien, ist nicht hinnehmbar. Wir fordern daher die Gremien und die Leitung der Universität Leipzig auf, die Pläne für die Einschnitte bei der Journalistik-Ausbildung zu stoppen.
Unterzeichner:
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Alexander Osang, Reporter „Der Spiegel“ und Schriftsteller
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Kristin Otto, Olympiasiegerin im Schwimmen und ZDF-Sportjournalistin
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Georg Löwisch, Leiter „sonntaz“ bei der „taz“
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Anja Reich, Ressortleiterin Magazin der „Berliner Zeitung“
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Philipp Dudek, Chef vom Dienst, „Hamburger Morgenpost“
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Ralf Geißler, freier Journalist (u.a. „Die Zeit“, „Journalist“, MDR)
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Greta Taubert, freie Autorin (u.a. „Die Zeit“)
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Timo Gramer, Redakteur Spiegel TV
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Christoph Busse, freier Fotograf
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Dominik Schottner, Redakteur Deutschlandradio Köln
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Robert Büssow, Landeskorrespondent Thüringen der „Leipziger Volkszeitung“
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Annika Peißker, Redaktion Kinder – Schüler – Jugend, „Nürnberger Nachrichten“
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Ellen Nebel, Redakteurin epd medien
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Joanna Itzek, freie Autorin, „taz“
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Sven Class, Reporter und Autor beim WDR
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Gábor Halász, Reporter der „Tagesschau“-Redaktion des MDR
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Dominic Hebestreit, ZDF heute-Nachrichten
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Dr. Christoph Peters, freier Autor & TV-Regisseur, DOK Leipzig
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Jan Berger, Online-Redakteur „Heilbronner Stimme“
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Ulrike Otto, Redakteurin „Pfälzischer Merkur“
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Kristin Hansen, freie TV-Journalistin
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Christian Schmidt, Pressesprecher für die Brandenburgischen Sommerkonzerte
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Corinna Buschow, Redakteurin epd
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Kathrin Ruther, Volontärin MDR
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Katja Gläß, Pressesprecherin KWL – Kommunale Wasserwerke Leipzig
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Ingo Butters, Pressereferent
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Christiane Calis (geb. Bayer), Redakteurin im Amt für Öffentlichkeitsarbeit, Stadt Heidelberg
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Nadja Storz, freie Journalistin (u.a. MDR Fernsehen)
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Linda Vierecke, freie Autorin und Redakteurin bei Deutsche Welle Fernsehen
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Tobias Schilling, Amt für Pressearbeit und Stadtmarketing, Bautzen
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Jens Hakenes, freier Journalist in Berlin
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Julia Freyda (geb. Melcher), Redakteurin für Lokales, „Schwäbische Zeitung“ Bad Saulgau
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Katja Schmidtke, Redakteurin bei der „Ostthüringer Zeitung“
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Robin Jantos, Madsack Heimatzeitungen
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Christian Eißner, Redaktionsleiter „Sächsische Zeitung“, Redaktion Pirna
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Karsten Busch, freier Journalist
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Thomas Trappe, freier Journalist
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Hanna Grimm, Volontärin NDR
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Jana Schneeberg (geb. Schwinger), Redakteurin „Nürnberger Nachrichten“
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Jan Woitas, Fotograf dpa
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Katrin Gröschel, Leitung der Stabsstelle Kommunikation & Presse der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München (Stellvertretung)
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Birgit Behringer, freie Journalistin (u.a. MDR Fernsehen)
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Rebecca Beerheide, Redakteurin Gesundheitspolitik, „Ärzte Zeitung“
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Yvonne Müther, Nachrichtenredakteurin beim WDR-Hörfunk Köln
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Annett Albach, Redakteurin „Westfälische Rundschau“ Lüdenscheid
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Katja Morgenthaler (geb. Nündel), Redakteurin „Greenpeace Magazin“
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Daniel Frick, Redakteur NDR aktuell
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Sven Gábor Jánszky, Geschäftsführer 2b AHEAD ThinkTank GmbH
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Rupert Wiederwald, Reporter im Hauptstadtstudio Berlin von Deutsche Welle TV
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Christoph Knoop, Redaktionsleiter “dasprogramm webtv + socialmedia”, Berlin
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Ines Weißbach, Reporterin news.de
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Uwe Krüger, Promovend der Uni Leipzig
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Jens Büttner, Fotograf des Landesbüros dpa-Zentralbild Mecklenburg-Vorpommern
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Grit Büttner, freie Journalistin, u.a. für dpa Mecklenburg-Vorpommern
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Luise Strothmann, „sonntaz“-Redakteurin bei der „taz“
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Markus Gärtner, freier Journalist
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Lea Koch, freie Journalistin (WDR und Deutschlandfunk)
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Marc Krüger, freier Journalist (MDR Info)
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Katharina Handy, redaktionelle Mitarbeiterin bei MDR Online – Nachrichten
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Michael Naumann, Redakteur bei ARD aktuell (MDR) – Tagesschau/Tagesthemen und Studiovertreter Neu-Delhi
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Manuela Harant, Sportredakteurin „Aalener Nachrichten“
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Jeanette Krieger (geb. Richter), Deutsch-Lehrerin in Middelburg, Niederlande
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Alexander Beckmann, Redakteur „Märkische Allgemeine Zeitung“
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Steven Geyer, Redakteur „Berliner Zeitung“ & „Frankfurter Rundschau“ (DuMont Redaktionsgemeinschaft)
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Markus Bien, Redakteur / Pressesprecher der Stadt Wuppertal
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Kay Grimmer, Redakteur „Potsdamer Neueste Nachrichten“
-
Jana Kuste, Redakteurin „Potsdamer Neueste Nachrichten“
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Katrin Stelzner, Redakteurin und CvD beim MDR, Abteilung Neue Medien
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Heike Hensel, Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (Projekt REGKLAM)
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Cindy Heinkel, Redaktionsbüro Wissensticker
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Sebastian Feuß, freier Journalist in Köln
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Marc-Christian Ollrog, Redakteur „FINANCE“
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Gregor le Claire, Wirtschaftsredakteur „Nürnberger Nachrichten“
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Anne-Kathrin Sturm, Projektleiterin DNN-Online („Dresdener Neueste Nachrichten“)
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Sven Herold, Sportredakteur beim RBB
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Daniela Junghans, Hörfunk-Redakteurin WDR5
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Christina Wittich, freie Journalistin für die „Sächsische Zeitung“, MDR Info und MDR Figaro
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Helge Buttkereit, freier Journalist und Publizist, Karby (Schleswig-Holstein)
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Hanno Terbuyken, Redakteur vom Dienst evangelisch.de
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Rita Knauft, Redakteurin, Tagesschau
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Falk Schneider, Redaktionsleitung Welt Online
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Jens Berger, freier TV-Autor (überwiegend MDR)
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Henry Rieck, Redaktion Wirtschaft / Verbraucher beim MDR Fernsehen
Initiatoren:
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Florian Treiß, stellv. Chefredakteur turi2.de
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Kay Ulrike Treiß (geb. Heimann), freie TV-Autorin
ViSdP: Dipl.-Journalist Florian Treiß, Hardenbergstr. 16, 04275 Leipzig, E-Mail: florian@trice.de
Kommentare
49 Kommentare on Offener Brief von Absolventen der Leipziger Journalistik
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Christoph Dziedo on
So, 23rd Jan 2011 12:58
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IfKMW Leipzig: Journalistik-Absolventen protestieren mit offenem Brief on
So, 23rd Jan 2011 13:54
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Karoline Makosch on
So, 23rd Jan 2011 15:30
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Annika Falk on
So, 23rd Jan 2011 16:26
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Iris Mayer on
So, 23rd Jan 2011 17:07
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Siola-Cinta Panke on
So, 23rd Jan 2011 17:23
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Eric Schmidt on
So, 23rd Jan 2011 18:12
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Ralf Geissler on
So, 23rd Jan 2011 20:38
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Ina Otto on
So, 23rd Jan 2011 20:57
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Maik Henschke on
So, 23rd Jan 2011 20:58
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Anne-Kathrin Neuberg-Vural on
So, 23rd Jan 2011 21:36
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Christoph Dziedo on
So, 23rd Jan 2011 22:00
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Matthias Degen on
So, 23rd Jan 2011 22:50
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Eric Schmidt on
So, 23rd Jan 2011 23:13
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Andreas Döring on
Mo, 24th Jan 2011 07:04
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Ivonne Köhler-Roth on
Mo, 24th Jan 2011 11:15
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Katja Wenk on
Mo, 24th Jan 2011 12:17
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Christian Adler on
Mo, 24th Jan 2011 12:21
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Vom Inhalt zum Erlebnis, Leipzigs Journalistenschmiede, .. | Medienrauschen | Medienweblog | Social Media, Medien, Online Gaming on
Mo, 24th Jan 2011 13:07
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Melanie Haas on
Mo, 24th Jan 2011 14:27
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Nathanael Müller on
Mo, 24th Jan 2011 14:59
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Robin Alexander on
Mo, 24th Jan 2011 15:56
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Stine Eckert on
Mo, 24th Jan 2011 16:10
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Petra Sorge on
Mo, 24th Jan 2011 16:17
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Daniel Häuser on
Mo, 24th Jan 2011 17:45
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Viel Lärm um die Journalistik | weiter on
Mo, 24th Jan 2011 23:10
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Viel Lärm um die Journalistik on
Mo, 24th Jan 2011 23:30
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Michael Poost on
Di, 25th Jan 2011 02:08
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Wiebke on
Di, 25th Jan 2011 10:54
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Florian Treiß on
Di, 25th Jan 2011 11:15
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Florian Treiß on
Di, 25th Jan 2011 11:18
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Fakultätsrat entscheidet heute « on
Di, 25th Jan 2011 10:49
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Kathrin Steinmetz on
Di, 25th Jan 2011 19:07
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Nilofar Elhami on
Di, 25th Jan 2011 21:39
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Claudia Salden on
Di, 25th Jan 2011 22:42
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Michael Kraft on
Mi, 26th Jan 2011 10:33
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Christiane Wittenbecher on
Mi, 26th Jan 2011 12:36
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Janka Kreißl on
Mi, 26th Jan 2011 14:13
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Florian Treiß on
Mi, 26th Jan 2011 14:13
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Anika Heintze on
Mi, 26th Jan 2011 14:20
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Brit München on
Mi, 26th Jan 2011 14:27
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Ulrich Mendelin on
Mi, 26th Jan 2011 14:51
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Kathrin Steinmetz on
Mi, 26th Jan 2011 15:51
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Peter Ponder on
Mi, 26th Jan 2011 23:27
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xy on
Do, 27th Jan 2011 11:06
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Peter Ponder on
Fr, 28th Jan 2011 16:29
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Rolf M on
So, 30th Jan 2011 19:34
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Jetzt geht's ans Eingemachte on
Mi, 2nd Mrz 2011 11:24
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adrian wittwer on
Do, 24th Mrz 2011 00:20
Daumen hoch! Gute Aktion.
Christoph Dziedo, M.A.
(früher Student der Musikwissenschaft und Journalistik an der Uni Leipzig und heute freier Redakteur bei MDR 1 RADIO SACHSEN-ANHALT)
[...] Das Studium ist „ein absoluter Türöffner“, so eine Unterzeichnerin des Offenen Briefs, die so wie alle Unterzeichner erfolgreich in der Medienbranche arbeiten. Nachdem der Institutsrat des IfKMW die Pläne bereits abgenickt hat, will am Dienstag, 25.1., der Rat der Fakultät für Sozialwissenschaften und Philosophie über das Vorhaben entscheiden. Anbei der Offene Brief und die Liste der Unterstützer im Wortlaut. Den Brief sowie weitere Informationen zu der „Profilbildung und Neustrukturierung des Instituts für Kommunikations- und Medienwissenschaft (IfKMW) der Universität Leipzig“ finden Sie im Internet unter http://www.trice.de/2011/01/23/offener-brief-journalistik [...]
Hiermit unterzeichne ich auch.
Dipl.-Journ., Jahrgang 2008, freie TV-Journalistin und Autorin
Danke fuer die Initiative.
Hiermit unterzeichne ich auch:
Annika Falk, Volontärin “Neue Westfälische”
Danke an die Initiatoren!
Hiermit unterzeichne ich auch:
Iris Mayer, Redakteurin Deutsche Presse-Agentur
Hiermit unterzeichne ich:
Siola-Cinta Panke, Dipl.-Journ., TV-Journalistin
Also, diese Selbstdarstellung ist doch lächerlich!
Natürlich ist es einfach, sich “entsetzt” in eine Opferrolle zu bringen. Aber etwas mehr Selbstkritik und Eigenreflexion bitte. Horcht in euch rein: Was sind eure Motive, hier zu unterschreiben? In den allermeisten Fällen ja wohl:
- STATUSERHALT ( “Ich habe doch auch einen so tollen Abschluss an diesem Institut gemacht. Ich fand das immer elitär und besonders, das hab ich auch allen gezeigt – und das darf nun wirklich nicht beschnitten werden, denn dann könnte man ja denken, das sei gar nicht sooo besonders.”)
- PROJEKTIONSFLÄCHE (”Ja, auch ich bin ein ganz toller wichtiger Medienmensch geworden, ich hab sogar mal was für eine große Zeitung geschrieben und kann meinen Namen mit einer großen Anstalt dahinter aufwerten. Und: ich will, dass es jeder weiß.”)
- GEKRÄNKTER STOLZ (”Machill war auch mal garstig zu mir. Außerdem hab ich mal gelernt, die Journalisten – also ich und wir – sind die Guten, und die PR die Bösen. Und schließlich bin ich doch schon immer ganz vorn mit dabei, wenn es Selbstdarstellungsfläche gibt.”)
- und vor allem: das Ausblenden jahrelanger interner Fehler – der Journalistik!
Wo war euer Protest denn, als die Journalistik sich intern über Jahre so lang beharkt hat, bis selbst der letzte Unterstützer im Institut sich von ihr abgewandt hatte?
Wo ist euer Engagement, wenn ihr bemängelt, seit Jahren wird die Ausbildung immer mehr beschnitten?
Wo ist die Ehrlichkeit, wenn Leute, die ihr Geld heute überwiegend in der PR verdienen, gegen einen Ausbau der PR-Ausbildung protestieren?
Das es soweit kommen musste ist nur konsequent, und ich wundere mich fast, dass es erst jetzt passiert.
Dieses ewige Bemühen der Leipziger Journalistik und ihrer Absolventen, sich selbst als besonders grandios herauszustellen, ist doch eine Farce! Und kommt mir nicht mit dieser lachhaften Alumni-Liste, nur weil ein paar (wenige!) Prominente in Zeiten, in denen man noch “Marxismus-Leninismus” mit studieren musste, hier mal nen Abschluss gemacht haben. Das hat mir der Leipziger Journalistik im 21. Jh. nichts, gar nichts, zu tun.
Es ist die alte Krankheit: Journalisten schreiben über Journalisten. Das interessiert einen Slavisten, Politikwissenschaftler, Historiker, Namenkundler, etc. überhaupt nicht. Denkt ihr, nur weil ihr darüber veröffentlichen könnt, ist das Institut in einer Sonderrolle? Andere Institute wurden schon längst in den Sparstrudel gezogen und mussten Federn lassen.
Die Journalistik ist nichts Besonderes und lebt in keiner Blase, kapiert das endlich. Was hier stattfindet, hat mit euch nichts zu tun!
Sagt: jemand, der hier auch abgeschlossen hat.
Ich wusste gar nicht, dass der Ex-Google-Chef auch in Leipzig studiert hat ;-)
@Eric Schmidt
Es mag schon stimmen. Der Ruf des Instituts war wegen interner Streitereien zuletzt vielleicht besser als die Ausbildung. Und vielleicht geht es dem ein oder anderen Absolventen auch um die Rettung dieses Rufes, der ja nicht unentscheidend ist, wenn man sich irgendwo bewirbt.
Aber das ist nicht alles. Es ist meiner Meinung nach nicht einmal die Hauptsache. Über allem steht doch eine grundsätzliche Frage: Will man lieber Journalisten ausbilden oder PR-Experten für die Gesundheitsbranche? Folgt man dem Trend und orientiert sich am Marketing, oder leistet man sich weiterhin eine unabhängige Medienausbildung?
Wenn die Professur für Wirtschaftstheorie durch eine für Lobby-Strategien ersetzt würde, fände ich das auch nicht gut. Wenn statt Habermas in der Politikwissenschaft verstärkt Politainment gelehrt würde, hätte ich ebenfalls meine Schwierigkeiten. Da bin ich gern altmodisch.
Ich kann jedenfalls nichts Schlechtes daran erkennen, wenn Absolventen bedauern, dass ihr Fach bedroht ist. Auch die Slavisten würden sich beschweren, wenn ihr Ausbildung arg geschrumpft werden soll. Und auch darüber würde berichtet.
Nun stimmt es, dass Journalisten bessere Möglichkeiten haben, ihre eigenen Probleme öffentlich zu machen. Das ist eine Gratwanderung, die nicht immer gelingt. Darüber können wir diskutieren. Aber hier allen gekränkte Eitelkeit zu unterstellen, finde ich nicht fair.
Hiermit unterschreibe ich auch!
Ina Otto, Dipl.-Journ. seit 2007, Redakteurin in Leipzig
Hiermit unterzeichne ich (aus Überzeugung, nicht aus Eitelkeit):
Maik Henschke, Leipziger Diplom-Journalistik-Student und freier Journalist.
Hiermit unterzeichne auch ich:
Anne-Kathrin Neuberg-Vural, Dipl.-Journ., freie Journalistin (MDR)
@Eric Schmidt:
Zu Folgendem:
“Wo ist die Ehrlichkeit, wenn Leute, die ihr Geld heute überwiegend in der PR verdienen, gegen einen Ausbau der PR-Ausbildung protestieren?”
Es gibt folgenden Erfahrungswert:
Die besten oder zumindest die meisten PressesprecherInnen und die besten PR-Menschen sind Menschen, die Journalistik studiert haben und/oder als Journalist gearbeitet haben. Denn niemand weiß so gut wie sie, wie die Gegenseite ihre Produkte (Pressemitteilungen etc.) aufnimmt und wie sie daher zu konzipieren sind.
Insofern lautet die Antwort auf gestellte Frage: Journalistik-Ausbildung ausbauen, nicht die PR-Ausbildung!
Hiermit unterzeichne ich:
Prof. Dr. Matthias Degen, MHMK Köln und Autor/Moderator WDR Fernsehen (Absolvent 1999)
Ich stelle klar: Generalunterstellung war nicht meine Absicht. Verzeihung, wer das so empfand. Aber ich bin dennoch sicher, einen ganz erheblichen Anteil der Unterzeichner trifft die Kritik.
Eine der wichtigsten Triebfedern – sowohl dieses Briefes, wie auch des Aktes der Unterzeichnung und ebenso der öffentlichkeitswirksamen Bekundung von Bedauern – ist hier PROFILIERUNGSSUCHT. Bei Initiatoren wie Unterzeichnern gleichermaßen.
Anzeichen: das Hausieren mit Anstalts-,Verlags-,Konzern-Namen (die tun nichts zur Sache und sollen nur den eigenen Namen schmücken, welcher zum Unterzeichnen doch wohl gereicht hätte) – das Voranstellen Prominenter (gänzlich unnötig, weil wie erläutert extrem rückwärtsgewandt) – das Ausweichen auf Nebenkriegsschauplätze.
Gute Journalisten lernen, den zentralen Konflikt herauszuarbeiten, die wichtigen Fragen von den Unwichtigen zu trennen, sich nicht auf das Angenehme sondern auf das Zentrale zu konzentrieren. Das summiert heißt im vorliegenden Fall für mich:
die Leipziger KMW ist wie jedes andere Institut vor immense Sparauflagen gestellt. Die Journalistik hat sich durch eigene Fehler und durch Eitelkeit (bei Dozenten wie Studenten) Unterstützung selbst verbaut. Sie spielt nun das Opferlamm, aber an rationalen Begründungen fehlt es ihr.
Ich sehe keinen Skandal. Wenn überhaupt, dann diesen: Ein Teilbereich eines Instituts hält sich für würdiger, erhabener, nobler als ein anderer. Unter dieser Begründung hat er jahrelang extrem hohe Ressourcen an Geld und Personal für eine verhältnismäßig kleine Gruppe von Studenten beansprucht. Das war auch okay – aber: Die fetten Jahre sind nun vorbei. Und das will man dort nicht einsehen.
Die Journalisten sollten sich eingestehen, dass sie wirklich noch sehr, sehr lang verschont geblieben sind. Nun geht es eben nicht mehr. Die Slavisten wurden bereits heruntergespart, die Politik zB ebenfalls. Dort wurde protestiert. Ja, es wurde berichtet: lokal und kurzfristig.
Herr Geißler: zeigen Sie mir bitte Ihre Veröffentlichung über die Kürzungen an einem der von mir oben angeführten Fächer. Liebe Mitleser, die selbe Aufforderung geht an Sie. Diese Leipziger Posse hier hat bereits jetzt mehr Presse bekommen, als all diese anderen Fächer zusammen. Denn: die Presse sind Sie, wir… DAS ist unfair. Nicht Kürzungen, die alle treffen
Ich hatte vor Jahren das Privileg, einmal in die Leipziger Jounalismus-Ausbildung hinein zu blicken. Mein Eindruck: man legte Wert auf das Handwerk, dass es zu erlernen galt!
Abseits von allen Anderen, die auch “Irgendwas mit Medien” machen.
Aktuelle Entwicklungen in Leipzig kenne ich nicht. Allerdings: ich finde es bedauerlich, sich vom Kern einer Angelegenheit zu entfernen. Ist ja süß, wenn alle künftigen Journalisten Ihre Ausbildung an der Henry-Nannen-Schule oder Axel-Springer-Schule machen dürfen. Mit Qualität jenseits kollektiver Meinungsbildung hat das jedenfalls nichts zu tun.
Im übrigen: das Alle sparen müssen, ist kein Argument. Allerdings, wenn die Leipziger Journalisten erst jetzt aufwachen, weil es sie selbst betrifft, wird’s allerhöchste Zeit mal den Arsch in die Puschen zu kriegen und gegen den unsinnig absoluten Wahnsinn der seit Jahren andauernden Bildungskürzungen anzuschreiben.
Oder liegen Leipziger Journalisten auch nur mit jedem im Bett?
Dem kann ich mich nur anschließen: Hiermit unterzeichne ich auch.
Ivonne Köhler-Roth, Online-Redakteurin AFP, Berlin
Danke für die Aktion. Auch wenn ich zurzeit eher etwas Fachfremdes mache, ist meine Ausbildung in Leipzig dafür unerlässlich.
Ich unterzeichne mit.
Katja Wenk, Director Editorial, CAMAO AG
Hiermit unterzeichne ich den Offenen Brief:
Christian Adler
Flughafen Dresden GmbH
Pressereferent und stellvertretender Pressesprecher
[...] [...]
Auch, wenn ich keine Absolventin der Journalistik bin, so ist mir der Wert einer unabhängigen Journalisten-Ausbildung sofort und ganz ohne einen Vergleich ziehen zu müssen mit ebenfalls erhaltenswerten anderen Fächern sofort ersichtlich. War über den Magisterstudiengang Kommunikations- und Medienwissenschaft sowie über langjährige Mitarbeit bei mephisto 97.6 eng mit der Abteilung verbunden und unterzeichne hiermit den Offenen Brief.
Melanie Haas
Mitarbeiterin Bundesvorstand
Bündnis 90/Die Grünen
Ich kann Eric Schmidt nur beipflichten. Dieser ganze Medienrummel wird garnichts verändern. Vielleicht geht der Schuss sogar nach hinten los…
In einer Universität sitzen keine gewählten Politiker, sondern (verbeamtete) Wissenschaftler. Diese müssen nicht um Wählerstimmen ringen, sondern sind daran interessiert auf lange Sicht ihr eigenes Ressort zu erhalten. Wird jetzt über die Medien Druck erzeugt, werden dies die Fakultätsratsmitglieder eventuell als Erpressungsversuch werten und allein schon deshalb kein Erbarmen mit der Journalistik zeigen. Darum nennt man es ja auch akademische “Selbstverwaltung”.
Meine Damen und Herren, es geht nicht darum irgendein Publikum zu beeinflussen. Die Jury richtet hier selbst über ihr eigenes Schicksal, d.h. es geht um Verteilungskämpfe.
Fakt ist: Das Budget der Uni Leipzig ist begrenzt. Es wurde und wird in Zukunft weiter absinken, da das Land Sachsen nicht mehr dazu in der Lage ist (auch wenn es ihm peinlich sein mag) die Grundfinanziereung ihrer Universitäten zu sichern. Es wird also folglich gespart – bei den Geistes- und Sozialwissenschaften sowieso mehr als bei den anderen.
Nun wird keiner von den Mitarbeitern der anderen Institute (Philosphie, Politikwissenschaft, Soziologie, Kulturwissenschaft) ernsthaft Verständnis dafür aufbringen, dass ein Teilbereich des KMW-Instituts meint für sich relativ hohe Ressourcen beanspruchen zu können. Diese ächtzen nämlich bereits selbst unter der Last von steigenden Studentenzahlen und gleichzeitigem Stellenabbau. Erfolgreiche Alumni haben die auch hervorgebrahcht, mussten aber trotzdem bereits Kürzungen hinnehmen. Glauben Sie tatsächlich, dass da jemand Mitleid zeigt?
Wenn die Journalistik nicht kürzer tritt, muss jemand anderes die Kürzungen schlucken – wie gesagt, das Budget ist begrenzt. Wenn Sie hier also gegen die Sparmaßnahmen der Journalistik motzen, bedeutet dies gleichzeitig, dass sie von anderen Mitgliedern der Universität verlangen dafür zurückzustecken – die aber müssen über die Sparpläne entscheiden.
Wie wäre es denn, wenn die so unglaublich erfolgreichen Medienmenschen hier versuchen Kontakte zu aktivieren, Gelder zu Sammeln, eine Stiftung zu gründen? Wie wichtig ist Ihnen die Rettung des Studiengangs wirklich? Eine Online-Petition unterschreiben kann jeder – mit den von Eric Schmidt beschrieben vorteilen. Aber dem Institut aus einer wirklich ausweglosen Sitution zu helfen (und d.h. im Endeffekt nur Gelder bereit zu stellen oder dafür Sorgen, dass der Staat es tut); das wäre wirklich selbstlos, dann würden sich Handlungsspielräume öffnen.
Andernfalls bleibt Ihr ganzes Getue nur eine Posse, für die Sie sich schämen sollten.
Bitte fügen Sie meine Unterschrift Ihrem Aufruf hinzu.
Mit freundlichen Grüßen
Robin Alexander, Parlamentskorrespondent Welt u. Welt am Sonntag
Leipzig von 1995 bis 2001
Ich möchte auch hiermit virtuell den offenen Brief unterschreiben. Mein Studium an der Leipziger Journalistik ist unerlässlich für meine jetzige Arbeit.
Doktorandin, University of Maryland
Hiermit unterstüze auch ich den offenen Brief.
Petra Sorge, Diplomandin der Leipziger Journalistik und freie Journalistin
Als einer der ersten Studenten nach der Neugründung der Journalistik-Sektion bin ich empört über die Vorgänge und kann dem Offenen Brief nur zustimmen.
Daniel Häuser
Chefredakteur Clap-Magazin
[...] ihre Kritik an Kürzungen in einem offenen Brief geäußert haben, sprechen sich auch einige Absolventen des Diplomstudiengangs gegen Streichungen und vor allem gegen die Ausweitung der PR-Abteilung aus. Ein weiterer Punkt, zu [...]
[...] Naturgemäß fällt es dem Journalisten leichter, dem eigenen Kollegen zu vertrauen als dem PR-ler. Aber wie einfach sollte man es sich und seinen Kollegen in Sachen Meinungsbildung machen? Und inwiefern sollte die generelle Diskussion über eine Zukunft der Journalistenausbildung von der getrennt werden, die die Zusammenarbeit von mehreren Abteilungen eines Institutes beurteilt? Zwar prangerte die Journalistik die ihr bevorstehenden Veränderungen an, großes Interesse an der für alle Veränderungen notwendigen Entwicklungsarbeit sagt man den Kollegen allerdings nicht nach. Die öffentlich gern dargestellte Besonderheit der Journalisitik, die auch schonmal eine Diskreditierung der Institutsnachbarn impliziert, hat sich auch immer wieder in Desinteresse an Gremienarbeit niedergeschlagen. Und die gehört trotz aller Praxisnähe eines Studiengangs nunmal an einer Universität dazu [...]
Die Journalistenausbildung ist in den letzten 20 Jahren immer schlechter geworden. Masse statt Klasse.
Eine Bauchnabelschau bringt auch wenig. Das Thema muss in einem größeren Kontext gesehen werden.
Ich unterschreibe trotzdem.
Der Punkt, dass die Journalistik umfassende Kürzungen erwartet, sollte definitiv diskutiert werden. Allerdings finde ich die Argumentationsweise, die in vielen Artikeln zum Thema zu finden ist, äußerst traurig: Als Grund gegen die Kürzungen wird oft nur angebracht, dass man ja die PR-Ausbildung nicht unterstützen dürfe, die dürfe definitiv keine weitere Professur bekommen.
Es findet keine Diskussion darüber statt, ob denn die Journalistik-Ausbildung in ihrer derzeitigen Form überhaupt Überlebenschancen hat oder welche Impulse durch die Neustrukturierung gewonnen werden können. Die neue Struktur mit zwei Professoren und einem wissenschaftlichem Mitarbeiter entspricht dabei exakt der derzeitigen Lehrausstattung des so von den Journalisten gescholtenen Master Communication Management. Eine Lehre über dem Mindestmaß ist somit möglich. Ob die Reduzierung der Studienplätze von 44 auf 20 ein notwendiger Schritt ist, ist diskutabel. Allerdings muss hinzugefügt werden, dass mit dem neuen Master Medienwissenschaft und -praxis auch neue Studienplätze für einen Journalistik-nahen Bereich geschaffen werden. In jenem Master wird es konsekutiv u.a. Journalistik-Lehre geben. In Leipzig können folglich dann nicht nur Leute Journalistik studieren, die aus einer anderen Studienrichtung kommen, sondern auch jene mit einem Journalistik BA. Wenn das keine positiven Entwicklungen für die Ausbildung an der Uni Leipzig sind?
An dieser Stelle möchte ich nochmal klarstellen: Wir als Initiatoren sind nicht generell gegen Reformen und ich kann mir gut vorstellen, dass der Master Journalistik inhaltlich überarbeitet werden sollte. Das schräge ist nun aber: Ausgerechnet der Master Journalistik soll inhaltlich *nicht* bis kaum verändert werden, sondern der Ansatz ist hier die Reduzierung des Personals und der Studentenzahlen auf ein Minimum. Dass im Gegenzug dafür die Ausbildung von Medienpraxis und Communication Management gestärkt wird, führt einfach dazu, dass nur noch sehr wenige Studenten (20) die Chance erhalten, eine *reine* Journalistik-Ausbildung zu erhalten, während Medienpraxis und Communication Management allenfalls Mischformen darstellen – für mich eine weitere Entwicklung in Richtung “was mit Medien”.
Eine lesenswerte Diskussion gibt’s übrigens auch bei LVZ Online.
Weitere Unterzeichner, die sich bei uns gemeldet haben:
Sebastian Döring, CNN
Simone Liss, LVZ
[...] zum Thema: Offener Brief, l-iz, [...]
Chefredakteurin news.de
Hier mit unterzeichne ich auch,
Nilofar Elhami, Redakteurin Dradio Wissen
Ich unterzeichne.
Claudia Salden, Redakteurin Schwäbisches Tagblatt
Ich unterzeichne.
Michael Kraft, stellv. Chefredakteur news.de
Hiermit unterzeichne auch ich:
Christiane Wittenbecher, Diplom-Studentin am Institut für Journalistik, derzeit Volontärin des MDR und freie Journalistin.
Ich habe sowohl in der PR als auch im Journalismus gearbeitet – und gebe daher meine Stimme dem Journalismus…
Kleines Update: Die Entscheidung wurde gestern von der Uni kurzfristig vertagt, siehe http://www.mdr.de/sachsen/leipzig/8148195.html
Ich unterzeichne!
Anika Heintze, Redakteurin ARD-Magazin “Brisant”
Ich unterzeichne ebenfalls.
Brit München, Chefredakteurin “eppi magazine”, Köln
Dipl.-Journalistin, Jahrgang 1999
Ich unterzeichne.
Ulrich Mendelin,
Redakteur Nachrichten/Hintergrund Schwäbische Zeitung, Leutkirch
Ich unterzeichne
Kathrin Steinmetz
Chefredakteurin news.de, Leipzig
Das Problem ist weitreichender, es geht dabei keineswegs um eine Kürzung der Journalistik zugunsten der PR, auch andere Studiengänge, wie der derzeit laufende MA KMW werden umgestellt. Vor allem werden dabei zwei Richtungslinien angebenen (die hier auch schon angeklungen sind):
- Der jetzige Master Journalistik ist NICHT-konsekutiv, d.h. er kann nur genutzt werden, wenn man NICHT in Leipzig KMW studiert hat. In der Regel sitzen hier der BWL Student aus Dresden und der Slavistik Student aus Berlin zusammen und schärfen hier Handwerk in Richtung Journalismus. Der KMW-Bachelor-Absolvent aus Leipzig geht aber leer aus: Er muss dann z.B. nach Mainz wechseln oder in einen der konsekutiven (also weiterreichenden) Studiengänge wie PR oder MA KMW ausweichen. Es werden also keinesfalls die Region und die Leipziger Studenten gestärkt durch den Erhalt, das ist wirklich eine Binsenweisheit, die von Unkenntnis der Studienstrukturen spricht. Und das war früher beim Dipl. Journalistik Studiengang anders. Die Uni will aber eben auch ihre eigenen Studenten untergebracht wissen. Eine Konsekutivität des Studiengangs lehnt übrigens die Abteilung Journalistik nach wie vor ab.
- die Integration der Journalistik in das Institut der KMW lässt nach wie vor zu wünschen übrig, der noch verbleibende Kollege ist gerade zuletzt durch eine Affäre, bei dem er einem Studenten ohne vorherige Aussprache eine Klage an den Hals hetzen wollte, aufgefallen. Versuche die Abteilung in das Institut zu holen (z.B. über den gemeinsamen MA Hörfunk und das Uniradio mephisto) sind fehlgeschlagen – diese Institutionen werden allein von anderen Kollegen (Lehrstühle für Medienwissenschaft, Medienpädagogik in diesem Fall) getragen. Das gilt es zu bedenken.
Der “verbleibende Kollege” hat maßgeblich dazu beigetragen, dass es jetzt an Unterstützung fehlt, bzw. dass der Abbau sogar mitgetragen wird.
Lasst die Journalistik wie sie ist, aber stellt besseres Führungspersonal ein!
“stellt besseres Führungspersonal ein”
=> das allerdings wird noch 21 (!) Jahre dauern, denn solange ist der Kollege unkündbarerer Landesbeamte…
@ Florian: Du schreibst: “Ausgerechnet der Master Journalistik soll inhaltlich *nicht* bis kaum verändert werden [...].” Richtig! Denn die Journalistik sperrt sich konsequent gegen eine mehr als notwendige Überarbeitung! Und dies ist nur ein Beispiel für die Verweigerungshaltung dieser Abteilung in den vergangenen Jahren.
Prorektor der Uni Leipzig prognostiziert Demontierung…
KOMENTAR zum Artikel
“Ist ja unglaublich wie verzweifelt die Sachsen sind – das Land spart sein letztes verbliebenes genuines Kompetenzgebiet kaputt: Bildung und Kultur. Wird vielleicht doch Zeit für die Bundesunis. Für Leipzig wäre ein Gewinn in der Exzellenzinitiative darum nur wünschenswert – scheint tatsächlich der einzige Ausweg.
Interessant ist aber auch anzusehen, wie sich die halbe Presse über eine mögliche Neustrukturierung der Journalistik in Leipzig empört, aber wenn der gesamten Uni (mitsamt der Journalistik) der Fall in die Bedeutungslosigkeit droht, schreibt niemand der Alumni auch nur ein Wort…”
ich unterzeichne.
aw
sportredakteur BILD mvp



