« #LeWeb 2010: Alexander Tamas von DST appelliert an Gründer | #LeWeb 2010: Twitter Diplomacy »

#LeWeb 2010: Was sonst noch so geschah

9. Dezember 2010 · Kategorien: Web 

Bereits heute morgen schrieb ich über das spannende Interview mit Internet-Investor Alexander Tamas bei LeWeb in Paris. Nun noch ein paar Eindrücke, was sonst noch so auf dem Internetkongress geschah. Das beste Bild der ganzen Veranstaltung war z.B. dieses hier:

Loïc Le Meur im Outfit von Angry Birds

Veranstalter Loïc Le Meur verkleidete sich am Mittwoch eigens für ein Interview mit Mikael Hed, CEO von Rovio, der Firma hinter dem iPhone-Kultspiel Angry Birds. Mikael Hed verriet daraufhin ein paar Zahlen zu dem Game: Es kommt auf 12 Mio bezahlte Downloads plus 30 Mio kostenfreie Downloads. Die Android-Version erzielt einen Werbeumsatz von 1 Mio Dollar im Monat. Aber das nur am Rande.

Ansonsten gab es eine Reihe von Interviews mit Managern der großen Internetfirmen, die leider meist aus der zweiten Reihe kamen. Einen Eric Schmidt oder Marc Zuckerberg zog es dieses Jahr nicht nach Paris. Dennoch gab es viele spannende Q&As. Einige Zitate & interessante Aussagen, die ich vor Ort aufgeschnappt habe:

  • Ethan Beard von Facebook: “Mobile is cool. We’re gonna see a ton of devolpments. I will never count Microsoft out.”
  • Jason Goldman, Noch-Produktvorstand von Twitter, der auf LeWeb seinen Rücktritt verkündete: “Twitter muss sich nun darauf konzentrieren, ein Konsumerlebnis zu schaffen & z.B. Warcraft-Fans interessante Twitterer empfehlen.”
  • MySpace-Chef Mike Jones machte gut Wetter mit Rupert Murdoch: “Ich fühle mich sehr durch die News Corp unterstützt.”
  • Playfish-Manager Sebastien de Halleux: 1% bis 5% der Nutzer von Social Games kaufen Virtuelle Güter.
  • Dave Burke von Google: Near Field Communication schon jetzt in Japan großer Trend, daher nun auch bei Nexus S / Android.
  • Matthias Lüfkens vom Weltwirtschaftsforum Davos zum Thema Wikileaks: “Twitter Diplomacy is more secure than diplomatic cables.”
  • Google-Managerin Marissa Mayer: “Google kauft ungefähr einmal pro Woche eine Firma auf.”
  • Thomas H. Glocer, CEO von Thomson Reuters: “Reuters hat schon vor 40 Jahren User generated content eingeführt.” – Nämlich die Analysen von Banken aggregiert, aufbereitet & weiterverkauft.

Kommentare

Die Kommentare sind geschlossen.