Spielerprofile New Yorker Phantoms Braunschweig
Die Website “Was kommt nach Dirk?” thematisiert wie kein anderes Angebot im Web die “Quotendebatte” im deutschen Basketball. Dieser Tage nun stellt sie alle weniger bekannten deutschen Basketballer meines Lieblingsclubs New Yorker Phantoms Braunschweig vor. Heiko Schaffartzik und Yassin Idbihi kennt hingegen jeder, daher werden sie nicht nochmal porträtiert. Hier die anderen Acht:
- Jusuf El Domiaty
- Michael Fleischmann
- Philipp Friedel
- Lucas Gertz
- Tony Granz
- Nils Mittmann
- Philip Noch
- Kevin Wysocki
Initiative Profisport von Basketballern, Kickern und Co.
Fußball-Bundesliga, Basketball-Bundesliga, Handball-Bundesliga und die Deutsche Eishockey Liga haben gestern eine gemeinsame Interessenvertretung gegründet, die “Initiative Profisport Deutschland”. Die Rubrik “Wer wir sind” auf der Homepage der Lobbygruppe liefert interessante Zahlen:
Die Ligen der Initiative Profisport Deutschland…
- …haben fast 50 Millionen Fans.
- …haben eine kumulierte TV-Reichweite von über 9 Mrd. Zuschauern pro Saison.
- …haben 23,3 Millionen Besucher in den Stadien und Veranstaltungsstätten.
- …haben 123 Mannschaften in 96 Städten mit rund 2800 Spielern.
- …veranstalten rund 2400 Spiele in zu 80% ausgelasteten Hallen und Stadien.
- …stehen für über 42.000 Arbeitsplätze.
- …machen einen Gesamtumsatz von über 2,2 Mrd. Euro pro Jahr.
- …zahlen über 700 Mio. Euro an Steuern und Abgaben in Deutschland.
- …investieren rund 100 Mio. Euro in Jugend- und Nachwuchsarbeit.
Da kann ich nur whow sagen – und die Daumen drücken, dass König Fußball die anderen drei Sportarten mitzieht und Ihnen neue Vorteile verschafft wie z.B. mehr Sponsoren und TV-Gelder. Weitere Infos bei kicker.de und handelsblatt.com.
Kai Diekmanns Schniedel-Plastik
Jetzt wird’s lustig: Die Schelme von der “taz” haben vom Künstler Peter Lenk ein Penis-Relief am “taz”-Verlagsgebäude anbringen lassen, dass nun die Gemüter erhitzt. Unter anderem ist darauf laut “taz” “Bild”-Chef Kai Diekmann mit 16 Meter langem Schniedel zu sehen (sic!). Doch nicht alle Mitarbeiter der “taz” sind darüber so glücklich, so fordert die neue Chefredakteurin Ines Pohl im Contra-Part eines Pro & Contras, die Installation wieder einzupacken:
“Geht es nach dem Künstler Peter Lenk, dann soll ich mein Fahrrad jetzt für zwei Jahre jeden Morgen unter einem sechs Meter langen Pimmel abschließen. Unter zwei recht prallen Hodensäcken also mein Tagwerk beginnen. Was für eine klägliche Provokation. Wie öde. Und sie wird auch nicht dadurch unterhaltsamer, dass Bild-Chef Kai Diekmann als Eigentümer dieses Körperauswuchses auszumachen ist. Ich habe schlicht keine Lust auf diese aufgeblasene Spießigkeit, die sich um den ewig traurigen Männermachtkampf dreht: Wer nun hat den Längeren? Mann, diese Diskussionen sind mindestens von vorgestern, Tabubrüche kommen nicht mehr in Schwanzform daher.”
Derweil hat auch Kai Diekmann die neue Provokation von gegenüber entdeckt (Springer- und taz-Gebäude liegen vis-a-vis). Und nimmt die Sache in seinem 100-Tage-Blog satirisch:
“Mit einer spektakulären Aktion hat die taz bewiesen, dass auch meine Lieblings-Linken zum Lachen nicht ausschließlich in die Keller gehen: Die Genossen haben ihrem Rechtsanwalt Jony Eisenberg ein Denkmal gesetzt.”
(Foto: kaidiekmann.de)
Gefährliches Stage-Diving
Aus dem Polizeibericht der PD Leipzig von heute (die Beamten sind ja schon länger für ihre kreative Schreibe bekannt):
Das „Superuntalent“ 2009 zu Gast in Leipzig
Zum „Superuntalent“ 2009 kürte sich in der Nacht zum Sonntag (15.11.09) ein 19-Jähriger, in einem bekannten Leipzig Szene-Club. Seine sportlich untalentierte „Stage Diving“-Einlage aus 3 m Höhe wurde ihm zum Verhängnis. Der junge Mann begab sich, überwältigt von der Show der auftretenden Band, auf die Bühne und wollte seine Begeisterung mit einem akrobatischen „Stage Diver“ (Bühnensprung) in die Menschenmasse zum Ausdruck bringen. Anscheinend konnten die vor der Bühne stehenden Fans die Idee des vor Glückshormonen sprühenden des 19-Jährigen nicht wirklich teilen. Beim Sprung aus 3 m Höhe machten die Zuschauer artig Platz und ließen eine Lücke, die der sportlich Untalentierte auch prompt nutzte, um anschließend mit dem Kiefer auf den Boden aufzuschlagen. Beendet wurde die „Superuntalent-Show“ 2009 dann im Krankenhaus mit dem Ergebnis eines Kieferbruchs. (TP)
Etwas ähnliches habe ich übrigens mal 2000 bei einem Blumentopf-Konzert in Hannover erlebt – da wollte die Menge partout nicht einen 3-Zentner-Stagediver auffangen…
Link-Tipps vom 16.11.2009
- “FAZ”-Autor Jürgen Kalwa kritisiert in seinem Blog den Hype um die “Trauershow” für Robert Enke. Sehr lesenswert! american-arena.blogspot.com
- Die Schelme von der “taz” haben an ihrem Verlagsgebäude ein Penis-Relief des Künstlers Peter Lenk anbringen lassen – die nächste Eskalationsstufe im Penisstreit um “Bild”-Chef Kai Diekmann. Mal sehen, wie der drauf reagiert. blogs.taz.de
CSI Trilogy – Behind the Crossover
In den USA läuft ja diese Woche erstmals ein Crossover aller drei CSI-Serien. Es geht um Menschenhandel: Der in Deutschland noch unbekannte neue Chef von dem CSI-Team in Las Vegas, Ray Langston (Laurence Fishburne), ermittelt in einem komplexen Fall von Menschenhandel. Und besucht dabei eben auch die Kollegen in Miami und New York.
Die Macher haben zur Trilogie auch eine spezielle Webpage gebastelt: Per Facebook Connect kann man selbst zum Verdächtigen der CSI-Ermittler werden. Krasse Sache, ausprobieren!
Weitere Infos gibt’s bei Serienjunkies.de, und hier kommt ein Video “Behind the Scences”:
PS: Merkwürdig, das CBS solche Preview-Videos auf seiner eigenen Website per IP-Filter für Deutsche Surfer blockt, sie aber über den sendereigenen YouTube-Kanal dennoch zugänglich sind. Hmm.
Perspektiven des Journalismus in Leipzig
Michael Haller von der Uni Leipzig hat für dieses Semester eine interessante Veranstaltungsreihe zu “Perspektiven des Journalismus” organisiert. Die Vorträge beginnen immer um 18.15 Uhr im Zeitgeschichtlichen Forum in der Grimmaischen Str. 6. Hier die Referenten:
11.11.: Günther Nonnenmacher, Herausgeber der FAZ
25.11.: Rüdiger Ditz, Chefredakteur Spiegel Online
09.12.: Peter Matthias Gaede, Chefredakteur Geo (ausnahmsweise im Hörsaal 8, Universitätsstraße)
13.01.: Georg Mascolo, Chefredakteur Der Spiegel
20.01.: Konstantin Neven DuMont, Verleger DuMont Schauberg
??.02.: Nikolaus Brender, Chefredakteur ZDF (angefragt)
Film über Eintracht Braunschweig: 66/67
Am 19. November kommt “66/67 – Fairplay war gestern” in die Kinos ein Film über (teils gewaltaffine) Fans von Eintracht Braunschweig. Bin schon gespannt, ob man den Streifen auch im Rest der Republik sehen kann. Immerhin hat der Streifen schon einen Preis beim Züricher Filmfest abgeräumt. Hier der Trailer:
Baseball goes Basketball
Echt oder Fake? Jugendlicher keult mit einem Baseballschläger einen Basketball-3er:
Impossible Bball Shot With Baseball Bat – Watch more Funny Videos
Basketball-Experte Frank Buschmann im Interview
DSF-Moderator Frank Buschmann hat DerWesten.de ein sehr interessantes Interview über die Situtation von Basketball in Deutschland gegeben. Er hält es elementar für die Sportart, dass Basketball endlich wieder regelmäßig im Free-TV läuft, und das sicher nicht nur, weil’s um seinen eigenen Sender geht. Eines der knackigsten Buschmann-Zitate aus dem Interview:
Wenn ich mir etwas wünschen dürfte – ohne auf Kosten, Quote oder Logistik gucken zu müssen – dann wäre das sicherlich eine Art Sportschau für den Basketball. Aber das ist so weit weg, wie der Mars von der Erde.
Das ganze Interview gibt’s hier: derwesten.de

