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Jay-Z: Blueprint 3
Jay-Zs neuer Wurf “Blueprint 3″ steht mittlerweile auch bei mir im CD-Regal – und ich muss sagen: Die Scheibe lässt gemischte Gefühle zurück. Nach der Vorab-Single Run this Town feat. Kanye West und Rihanna hatte ich irgendwie mehr vom Jigga erwartet. Denn anders als bei den Vorgängern der Trilogie ist leider nicht so, dass sich bei “Blueprint 3″ ein Kracher auf den anderen reihen würde. Ich finde, manche Tracks gefallen nach dreimal anhören schon deutlich besser als nach dem ersten Hören. Doch die größte Frage für mich bleibt auch nach zehnmal hören bestehen: Wie kann Jay-Z nur eine Coverversion von Alphavilles “Forever Young” machen, und dann auch noch so eine schlechte? Bei aller Liebe: Das geht echt gar nicht klar! Ich will “Blueprint 3″ jetzt nicht verteufeln, die Scheibe ist immer noch deutlich besser als die meisten aktuellen Rap-Platten – aber ein Meisterwerk ist sie leider auch nicht. Andere Meinungen:
- “Schmerz vor Profit” – > tagesspiegel.de
- “The Outlines of Ennui” -> washingtonpost.com
- Review von latimes.com
- “A case for and against Jay-Zs Blueprint 3″ -> npr.org
Hier noch ein Video von der BBC-Show “Jonathan Ross”, wo Jay-Z am Freitag “Empire State of Mind” performt hat, wohl die nächste Single aus “Blueprint 3″. Die Lady an seiner Seite ist aber wohl nicht Alicia Keys, die auf dem Titel eigentlich gefeatured wird, oder ich bin blind… Noch cooler ist natürlich der gemeinsame Auftritt der beiden bei den VMAs gewesen, aber das entsprechende YouTube-Video lässt sich nicht einbetten, sondern lässt sich nur durch einen Klick hier anschauen.



