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Der große Selbstbetrug

23. Oktober 2007 · Kategorien: Journalismus, Medien 

Nun (ein “endlich” spare ich mir mal) ist es soweit: Kai Diekmanns neues Buch “Der große Selbstbetrug. Wie wir um unsere Zukunft gebracht werden(sponsored Link) erscheint morgen im Piper-Verlag. Der Bild-Chefredakteur rechnet darin mit den 68ern ab. Ganz cool stellte er das Buch gestern ausgerechnet in einem Restaurant vor, das im selben Gebäude ist wie die taz. Bei sueddeutsche.de gibt’s zur Präsentation einen schonungslosen Bericht. Dort ist auch zu lesen, dass Michael Naumann, sein “Laudator” bei der Präsentation, nichts von dem Machwerk hält.

Eine Zusammenfassung seiner merkwürdigen Ansichten gibt’s zudem schon bei Welt Online, nebst zugehöriger Diskussion, bei der auf Diekmann gehörig rumgehackt wird. Drüben bei turi2 habe ich darüber schon gestern einige Zeilen geschrieben.

Besonders interessant ist in diesem Zusammenhang auch mein Beitrag “Keine innere Pressefreiheit“. Dort wird dokumentiert, was Alan Posener von der WamS schon vor fünf Monaten über das Buch in seinem Welt-Blog schriebe. Dieser Beitrag wurde nach wenigen Stunden gelöscht – wohl weil er Bände darüber spricht, wie haltlos Diekmanns Thesen teilweise sind.

Nachtrag 26.10.07: Das NDR-Medienmagazin “Zapp” hat am Mittwoch einen wunderschönen Beitrag zum Thema ausgestrahlt, in dem es vor allem auch um das merkwürdige Verhältnis zwischen Bild und Michael Naumann geht. Hier online ansehen.

Kommentare

Ein Kommentar on Der große Selbstbetrug

    [...] und Demokratie in Deutschland dürfen Diekmann-Laudator Michael Naumann jedoch trotzdem dankbar sein, dass er außer der Verstrickung von Geheimdiensten in die deutsche [...]