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Von Schawinski lernen?

10. September 2007 · Kategorien: Fernsehen, Journalismus, Leipzig 

Pünktlich zum Start seines Buchs “Die TV-Falle” (sponsored Link/Amazon.de) geht Roger Schawinski offenbar auf große Tournee, um seine Erkenntnisse über sein Scheitern bei Sat.1 an andere TV-Macher weiterzugeben. Denn bei der MML Academy in Leipzig wird es am 23. und 24. November einen Workshop mit dem Ex-Sat.1-Chef geben. Maximal 20 Teilnehmer sind zugelassen, wenn der Meister spricht, und geschenkt bekommt man das natürlich auch nicht: 490 Euro sind der heiße Preis. Auf der Webseite des MML heißt es dazu:

TV-Konsumenten treffen mit ihrer Fernbedienung Entscheidungen, die kaum mehr vorhersehbar sind. [...] So sinken die Quoten und Werbeeinnahmen stagnieren oder gehen gar zurück. Dass dieser Prozess nicht unausweichlich ist, dass es möglich ist, gegenzusteuern, darauf macht Dr. Roger Schawinski in einem spannenden Workshop in der MML Academy aufmerksam. Der ehemalige SAT.1-Geschäftsführer sieht für das Fernsehen große Zukunftschancen – wenn die Programmplaner rechtzeitig umdenken und ihren Spielraum zwischen Einschaltquotendiktat, Formatierung und inhaltlicher Kreativität effizient nutzen.

Roger Schawinski referiert u.a. über folgende Themenbereiche:

  • Publikumsforschung und ihre Probleme: Befragung von Panels und Fokusgruppen in den verschiedenen Stadien des Entwicklungsprozesses einer Sendung –> Interpretation von qualitativen und quantitativen Daten
  • Programmierung: Kriterien der Programmierung nach Einschaltquoten und Deckungsbeiträgen
  • die Kunst des Gegenprogrammierens: “thinking out of the box” – wie man eherne Programmierungsregeln in Frage stellen kann
  • Audience Flow
  • [...]

Mehr Infos zu Schawinskis Buch “Die TV-Falle” gibt es unter anderem in diesem Blog (Eins, zwei). Interessant ist zudem der Beitrag des JakBlogs zum Schawinski-Hype. Dort heißt es, die Journalisten würden Schawinski nun gern als “Mahner” und “Kronzeugen” zum Verfall der Qualität im Fernsehen nutzen.

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