Lesetipp Bürgerjournalismus

September 19, 2007 by Florian Treiß · Leave a Comment
Filed under: Blogs/Web 2.0, Journalismus, Medien 

Nur ein kurzer Lesetipp zwischendurch, bin gerade ziemlich im Streß und dann die nächsten Tage unterwegs. Also nicht wundern, wenn hier nichts passiert, ich möchte hier nicht den Blogblues spielen und trice.de erstmal nicht für tot erklären. :) Ab Ende des Monats kann ich dann hoffentlich wieder häufiger hier schreiben.
Also der Tipp: In der Reader’s Edition gibt’s ein schönes Erklärstück, was die unterschiedlichen Formen des “Bürgerjournalismus” erklärt.

Sonderausgabe

September 15, 2007 by Florian Treiß · Leave a Comment
Filed under: Journalismus, Medien 

Etwas kostenlose Werbung für eine spannende Sache: Einfach auf das Banner klicken und schon geht’s zum umfangreichen Dossier der taz zum Thema “Zeitung der Zukunft”. Die heutige Print-Sonderausgabe dazu ist 40 Seiten stark.

Weisheit des Tages (19)

September 15, 2007 by Florian Treiß · Leave a Comment
Filed under: Blogs/Web 2.0 

Robert Basic über Professoren und das Internet:

Von der Wissenschaft erwarte ich weder Erklärungsimpulse zum Phänomen Internet-Now noch Denkanstöße. Das deskriptive Element war auf der ZKM Veranstaltung viel zu stark. Die sagen mir nur, dass sie festgestellt haben, dass die Hummel doch fliegen kann, nicht aber warum und wohin, smile:)) Das ist halt das Dumme, wenn man mit dem Denkbalast von ich weiß nicht wie vielen zitierten Wissenschaftlern, Philosophen, Literaten und Forschern im Kopf herumläuft.

Kreativ schreiben

September 14, 2007 by Florian Treiß · 2 Comments
Filed under: Blogs/Web 2.0, Journalismus, Leipzig, Medien, PR, Spaß 

…können nicht nur Harald Martenstein, Axel Hacke und Co., sondern auch die Mitarbeiter der  Pressestelle der Leipziger Polizeidirektion. Fast täglich beglücken Sie mittlerweile Ihre Fans in der Leipziger Bloggemeinde (siehe Heldenstadt, Mensa-Blog, ePenis) mit schön ausformulierten Pressemeldungen. Subtil formulieren Sie eine Mischung aus bestem Amtsdeutsch und hübschen Kalauern. Eine Kostprobe:

Diebische Alchimisten

Ein Anwohner (64) des Wolteritzer Weges sah am 13.09.2007, gegen 14:45 Uhr, zwei junge Leute, welche das Kupferfallrohr von seinem Haus abrissen. Nachdem es ihnen gelang, ein etwa 2,50 Meter langes Stück abzutrennen, entfernten sie sich mit ihren Rädern in Richtung einer nahen Metallankaufstelle. Der 64-Jährige informierte die Polizei und Beamte des Reviers Leipzig-Nord fuhren sofort zum vermeintlichen Ankäufer. Dort fanden sie zwar die Tatverdächtigen nicht mehr vor, konnten aber das gestohlene Fallrohr sicherstellen. Während die Beamten das erforderliche Protokoll ausfüllten, kam ihnen der Kollege Zufall zu Hilfe, denn die beiden Täter (w15 und m17) erschienen erneut. In der Zwischenzeit hatten sie bereits das nächste Fallrohr gestohlen und wollten auch dieses in goldene Münzen verwandeln. Für dieses Unterfangen – nach dem Strafgesetzbuch ein Diebstahlsdelikt – müssen sie sich nun verantworten. (Loe)

Wem es nach noch mehr Polizeiprosa dürstet: Fans haben mittlerweile einen RSS-Feed gebastelt, den das LEPD von Haus aus leider noch nicht bietet. Wer kennt bitteschön eine Polizeipressestelle, die sprachgewandter ist als die Leipziger?

Wählen Journalisten die richtigen Nachrichten aus?

September 14, 2007 by Florian Treiß · Leave a Comment
Filed under: Blogs/Web 2.0, Journalismus, Medien 

Laut einer Studie des Pew Research Center (Nachtrag: bzw. dessen Unterabteilung Project for Excellence in Journalism, wo die Ergebnisse noch ausführlicher festgehalten sind) anscheinend zumindest in den USA nicht. Eine Stichprobenanalyse hat nämlich ergeben, dass die Nutzer von digg, delicious und reddit in der letzten Juniwoche 2007 ganz andere Nachrichten für wichtig befunden haben als die Massenmedien bzw. die dortigen Redakteure. Die Agenda der drei Newsdienste wurde dafür mit den Top-Nachrichten von 48 Massenmedien in den USA verglichen. Während die Massenmedien vor allem über den Irakkrieg berichteten, interessierten sich die Nutzer der Netzdienste vor allem für’s IPhone.

Ich denke dennoch: Journalisten sollten deshalb nicht gleich an sich selbst zweifeln. Denn schließlich werden die genannten Dienste nicht vom Durchschnittsbürger genutzt. Auch wenn diese Web-2.0-Dienste nicht mehr nur von den sogenannten “early adopters” genutzt werden – mainstream sind sie ebenfalls nicht. Andererseits decken sich die Ergebnisse durchaus bspw. mit ReaderScan-Daten aus Deutschland: Die “Einschaltquoten” der “bunten Seiten” der Tageszeitungen liegen dabei regelmäßig höher als die von harter Politik.

Mehr zum Thema auch bei der Netzeitung.
Nachtrag 16.9.: Und auch bei den Beobachtungen zur Medienkonvergenz.

Nachtrag 17.9.: Jetzt gibt’s auch eine umfangreiche, wunderbar subjektive Analyse des Themas bei inadaequat. Ein Auszug:

Dass hier methodisch Äpfel mit Birnen verglichen werden , liegt auf der Hand : Da die Prominenz bestimmter User- generated News mit den Vorlieben ihrer Leser steigt , entsteht das Bild einer auf blosse Faits divers und Räuberpistolen ausgerichteten Berichterstattung . Hätte man die entsprechenden Ressorts der MSM ebenfalls nach der Anzahl tatsächlicher Leser ausgewertet , erschiene die Opposition “harte” vs. “softe” & “bunte” News weniger krass . Ohne diese Entzerrung bleibt ein schiefes Bild .

Gebasteltete Filmszenen

September 13, 2007 by Florian Treiß · Leave a Comment
Filed under: Film, Medien, PR, Spaß 

Sehr spaßig: Unter stationarymovies.com gibt’s ein cooles Filmrätsel. 20 Filmszenen wurden mit Büromaterialien nachgestellt, nun darf man entschlüsseln, welche Filme es sind. Solche originellen Werbeaktionen sollte es häufiger mal geben!

(via imgriff.com)

Von Bloggern abschreiben statt Recherche (2)

September 13, 2007 by Florian Treiß · 6 Comments
Filed under: Blogs/Web 2.0, Journalismus, Medien, PR 

Ich hatte ja bereits darüber berichtet, dass sich die Schweizer Zeitung “Heute” in ihrer Online-Version selbst dafür lobte, von US-Bloggern abzuschreiben. Das würde Geld sparen und das Klima schonen. Nicht nur ich fand diese Haltung merkwürdig, sondern wohl auch einige Leser. Unter der Rubrik “Trashcan” haben die Kollegen dort nun eine Reaktion publiziert:

Fazit für mich daraus ist, dass Eure Journalisten also zu klug sind, um auf die genauen Informationen der Agenturen und Pressmeldungen zu warten und dafür lieber Inhalte aus US Bloggs abschreiben? Entschuldigung aber dann ist ja wohl die Bezeichnung Journalist etwas übertrieben, denn so sind das höchstens Übersetzer, wenn sie die Texte auf Deutsch adaptieren.

Mehr dazu auch bei Peter Hogenkamp.

User generated Werbung & Video

September 13, 2007 by Florian Treiß · 1 Comment
Filed under: Blogs/Web 2.0, Fernsehen, Medien, Musik, PR 

User generated Content, also von Nutzern erzeugte Inhalte, gelten ja als das Markenzeichen des Web 2.0. Das muss sich wohl auch Robert Basic gedacht haben, als er nun ein neues Vermarktungskonzept für sein Blog entwickelt hat: Die Nutzer seines Blogs (also die Leser/Kommentatoren) sollen selbst die Werbekunden für ihn heranschleppen. Hintergründe und Diskussion dazu in seinem Blog.

Was bedeutet das? Die Demokratisierung der Anzeigenakquise sozusagen. Wer ihm Anzeigen vermittelt, der bekommt 33 % Provision. Klingt nicht schlecht, zumal bei seinem “Advertising 2.0″, wie es Misses Linkfire in in den Kommentaren nennt, auch ordentliche Preise gezahlt werden soll. Denn wenn er es wirklich schafft, dauerhaft 5 Anzeigen zum angepeilten Preis von 10 Euro TKP (Tausend-Kontakt-Preis, also der Preis für eine Anzeige pro 1000 Leser) reinzubekommen, dann wird das einen stattlichen Umsatz abwerfen. Schließlich hat sein Blog 250.000 Pageimpressions pro Monat. Die Milchmädchenrechnung lautet also:

250 * 10 Euro * 5 Anzeigen = 12.500 Euro Umsatz

Peter Turi: “Meine Meinung dazu? Wenn es funktioniert, schreibt Basic Werbegeschichte. Wenn nicht, hat der Techno- und Community-Papst zumindest ein weiteres Alleinstellungsmerkmal.”

Marnem in den Kommentaren: “Das Konzept ist saudoof, weil es so simpel ist, da hätte jeder darauf kommen können bzw müssen. Du bietest Werbeflächen an, zahlst sogar eine fette Provision und eine ganze Reihe an Bloglesern wird nun zu ihren Chefs rennen, um Werbung bei Dir schalten zu lassen und Provision kassieren. Die gewerblichen Werbevermittler gehen dabei leer aus.”

Dann noch ein Hinweis auf ein anderes UGC-Projekt: Die Fantastischen Vier rufen die Nutzer von Myvideo dazu auf, ihnen das Musikvideo zur nächsten Single “Ichisichisichisich” zu entwickeln. Der Sieger des Wettbewerbs bekommt ein Honorar von 44.444 Euro. Vorgabe ist ein Comic/Animationsclip. Mehr Infos hier.

taz bittet zur Abstimmung

September 12, 2007 by Florian Treiß · Leave a Comment
Filed under: Journalismus, Medien 

Die taz führt ein “Medienexperiment” durch: Auf taz.de kann man abstimmen, was für ein Artikel zum Thema Sex am Samstag in der Zeitung erscheinen soll:

Eine Ursprungs-Meldung – drei darauf aufbauende Texte. Die taz will wissen, welche Herangehensweise die Leserinnen und Leser haben möchten – und zwar beim Thema Sex. Die kritisch-kommentierende Version? Den spielerisch-schrägen Weg? Oder die nüchterne wissenschaftsjournalistische Variante? Für die Sonderausgabe der tageszeitung am Wochende zur “Zeitung der Zukunft” macht taz.de die Probe aufs Exempel. Sie haben die Wahl: Version 1, Version 2 oder Version 3.

Wie ich finde, ein originelle Idee abseits von Readerscan und Co. herauszufinden, was für einen Text die Leser wirklich lesen möchten.

Free Rainer – Dein Fernseher lügt

September 12, 2007 by Florian Treiß · 7 Comments
Filed under: Fernsehen, Film, Medien 

Dieser Film wird in nächster Zeit wohl nicht nur Filmkritiker, sondern auch Medienjournalisten beschäftigen: “Free Rainer – Dein Fernseher lügt”, der neue Film von Hans Weingartner, hatte gestern offizielle Weltpremiere auf dem Filmfestival in Toronto. Dort war ich zwar nicht, dafür aber auf der inoffiziellen Weltpremiere in Leipzig im Rahmen der Filmkunstmesse.

Disclaimer vom 17.11.07: Diese Rezension bespricht eine bei der Vorabvorführung gezeigte 137-minütige Fassung. Der Film wurde mittlerweile auf 124 Minuten gekürzt!

Inhalt:

Moritz Bleibtreu spielt Rainer, einen TV-Produzenten, der den Leuten Trashfernsehen frei Haus liefert. “Unaufhörlich koksend, entwickelt er Shows der stumpfesten Sorte”, so der Verleih Kinowelt. So sehen wir am Anfang auch eine der Shows von ihm, dessen Prinzip es ist, für eine Frau den stärksten Samenspender zu finden, der dann 28 Tage Zeit bekommt , ihr ein Kind zu zeugen und vielleicht auch noch glücklich mit ihr zu werden.

Doch dann überlebt er ein Attentat auf sich nur knapp – eine Racheaktion einer jungen Frau (Elsa Sophie Gambard), deren Großvater sich nach einer von Rainers Sendungen das Leben genommen hatte. Rainer erkennt, dass es so nicht weitergehen kann. Er versucht sich an einem seriösen, medienkritischen Fernsehmagazin, dass aber schon nach einer Folge wegen Quotenmangel wieder abgesetzt wird. Er kann nicht glauben, dass die Menschen wirklich nur Trash sehen wollen. Die Quoten müssen manipuliert sein! Rainer hängt seinen Job an den Nagel und bricht auf in einen aberwitzigen Guerillakampf um die Macht über die Quoten. Der Schlüssel dabei sind die IMA-Boxen, die die Quoten messen. Nur mit Zugang zu diesen Geräten hält Rainer es für möglich, eine Kulturrevolution im Fernsehen bzw. Qualitätsoffensive realisieren zu können.

Kritik:

“Free Rainer” beginnt wirklich furios und actionreich – noch vor Start der eigentlichen Handlung erleben wir den TV-Manager bei einem derben Ausraster. Er rammt einen Poliziewagen, rast mit seinem Jaguar durch Berlins Straßen, kokst am Steuer und zertrümmert seinen Wagen nach einem Auffahrunfall mit dem Baseballschläger noch mehr, als er sowieso schon demoliert ist. Rasant geht’s weiter bis zum Attentat auf ihn. Dabei kommt es zu einer genialen Nahtod-Sequenz. Bis dahin macht der Film richtig Spaß, dafür sorgt vor allem der rasante Schnitt von Andreas Wodraschke.

Doch mit Beginn des Hauptplots – also der Kampf um die Macht der Quoten – nach 20-30 Minuten verliert der Streifen deutlich an Tempo. Und auch die Originalität sinkt leider mit der Zeit, der Film ist leider zu lang geworden (fast 140 Minuten), zumal es keinerlei überraschende Wendungen gibt. Alles ist verdammt voraussehbar. Und auch was Daniel Licha bei moviemaze.de nach dem Sehen einer Vorabversion noch lobte – dass der Film die Liebesgeschichte der beiden Hauptcharaktere nur andeute und das der Film mit einem überzeugenden Ende abschließe – kann ich auf jeden Fall so nicht unterschreiben. Auch meine Kino-Begleitung meinte, dass das alles viel zu plump sei (die Liebesgeschichte wird zwar fast den ganzen Film über nur angedeutet, aber am Ende…).

Auch wenn ich mich auf den Film gefreut hatte – überzeugt hat er mich nicht. Zumindest das breite Publikum wird sich fragen, was das besondere an dem Streifen sein soll. Ab dem Beginn des Hauptplots wirkt das ganze auch mehr wie ein Buddy-Movie mit viel Schwarz-Weiß-Malerei und nicht wie Medienkritik.

Nun kann man natürlich anmerken, dass ganze sei eben sehr subtil angelegt. Letztlich arbeitet der Film ja gerade mit den Erfolgsrezepten des Fernsehens. Wie Ex-Sat.1-Chef Roger Schawinski bei seiner Analyse der gescheiterten Serie “Blackout” anmerkte:

Fernsehproduktionen funktionieren bei einem breiten Publikum heutzutage nur dann, wenn die Helden moralisch klar zugeordnet werden können. Die Zuschauer wollen gleich von Beginn an erkennen, wer die Guten und wer die Bösen sind. (mehr bei zeit.de, Anmerkungen dazu bei trice.de)

Und so ist eben auch der Film – Rainer und Konsorten kämpfen für Qualitätsfernsehen und gegen die Verdummung der Menschheit durchs Fernsehen, soweit ist also alles moralisch klar zugeordnet. Nur ist das dann letztlich so selbstreferentiell und mit Insider-Gags gespickt, dass der 08/15-Kinogänger es extem schwer haben wird, zu verstehen, dass das Trashfernsehen hier mit seinen eigenen Mitteln demontiert werden soll und was der Film überhaupt will.

Deutschlandweit wird der Film am 15. November in die Kinos kommen. Mehr Infos bei Kinowelt.de und in der IMDB.

Und hier noch zwei Reaktionen aus Toronto von der Weltpremiere, mehr konnte ich im Netz bislang nicht finden. Da kommt der Film definitiv nicht gut weg:

Reclaim Your Brain [Germany, Hans Weingartner, **] After a post-assassination attempt epiphany, a coke-huffing TV exec fashions a scheme to culture jam the ratings system. Attempt at a gentle Man In the White Suit-style satire for the reality TV era lacks the deftness of touch for the very difficult tonal balance that entails. (Robin_D_Laws)

Und Nr. 2:

First, though, there was Reclaim Your Brain, a German film by the director of the well-liked The Edukators. Reclaim will probably not fare as well. It’s a story about a dickhead television producer who turns over a new leaf and decides to take down the TV ratings system that’s selling crap to his culture. Crucial contrivances and a bland, obvious point do nothing to mediate the lack of any significantly memorable dialogue or performance. More than once I forgot what I was watching. I’m far too young for that, so I blame the film. (chud.com)

Nachtrag 14.9.: Mittlerweile hat Die Welt über den Film geschrieben – zum Artikel geht’s hier. Dort heißt es u.a.:

Mit sanfter Ironie zeichnet Weingartner sein Wunschbild einer geistig befreiten Gesellschaft, in der auf offener Straße hitzige Debatten über politische Magazine entstehen und die Menschen nicht mehr nur vor der Glotze abhängen, sondern sich zur kollektiven Buchlektüre auf sonnigen Parkwiesen treffen. [...] Weingartner beweist sich wieder einmal als hoffnungsloser politischer Romantiker. Aber gerade diese utopische Energie ist es, die den Film über so manche dramaturgische Schwäche hinwegträgt.

Ergänzung 30.10.2007: Zum Film ist nun auch ein Audiomitschnitt einer Q&A-Runde mit dem Team verfügbar, siehe hier.

Ergänzung 16.11.2007: Kinowelt hat dankenswerterweise die wohl beste Szene des Films ins Netz gestellt, siehe hier.

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