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Google: Licht und Schatten

22. August 2007 · Kategorien: Journalismus, Medien, Politik 

Zwei spannende Dinge zum Thema Google, die auch für Journalisten interessant sein dürften:

  • Onlinejournalismus.de berichtet, dass “Google Maps” seit neuestem die Möglichkeit anbietet, dass Karten nebst Markern etc. nun mit einem einfach Mausklick in Internetseiten, Blogs und Co. eingebettet werden können (wie das ja schon länger bei YouTube und anderen Videoseiten möglich ist): “Wir werden in nächster Zeit, davon bin ich überzeugt, viel häufiger interaktive Karten im journalistischen Kontext sehen. Es dauert nur noch wenige Minuten, sie zu bauen und einzubinden – jeder Redakteur kann es. Keine Ausreden mehr”, so Fabian Mohr bei onlinejournalismus.de.
  • Die Google-Recherche kann allerdings auch dazu führen, dass man in U-Haft landet. Das will zumindest die taz herausgefunden haben: So sei der Berliner Stadtsoziologe Andrej H. unter anderem deshalb festgenommen worden, weil er bei Google “nach bestimmten Stichworten gesucht [habe], die auch die ‘militante gruppe’ in ihren Bekennerschreiben benutzt. Darunter seien Begriffe wie ‘Gentrification’ oder ‘Prekarisierung’.” Dabei gehörten diese Begriffe zu seinem Forschungsgebiet.
    Der Überwachungsstaat rückt offenbar nicht mehr näher, sondern er ist schon Realität.Wann werden die ersten Journalisten festgenommen, nur weil sie brisante Wörter bei Google eingegeben haben oder Websites mit gesetzes-/verfassungswidrigen Inhalten besucht haben?

Kommentare

Ein Kommentar on Google: Licht und Schatten

    [...] Google: Licht und Schatten » This Summary is from an article posted at trice.de on Wednesday, August 22, 2007 Google: Licht [...]