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Allta Gangstarappa Kai Diekmann!
Für das evangelische Magazin Chrismon hat sich BILD-Chefredakteur Kai Diekmann mit Gangstarap und der verlotterten Jugendsprache beschäftigt. Provokativ meint er in diesem Zusammenhang, Martin Luther habe dem Volk aufs Maul geschaut. Heute sei die “Bild”-Zeitung die Nachfolgerin des Reformators. Naja, wenn er meint, aber das klingt für mich eher endgülitg nach dem Untergang des Abendlandes. Amüsant ist sein Text trotzdem und an manchen Stellen könnte man ihm sogar beipflichten, z. B. wenn er schreibt:
Songtexte populärer deutscher Rapper der sogenannten Aggro-Szene befremden weniger durch die Fixierung auf Sexual- und Gewaltfantastereien als durch die Abwesenheit von Syntax und grammatikalischen Regeln: Akkusativ und Dativ gehen wild durch-einander und das Geschlecht ist, wiewohl häufig besungen, bei Substantiven weitgehend unbekannt: die Auto, das Nutte, den Stadt.
Und weiter:
Auf der Onlinekommentarseite eines Rap-Labels heißt es: “Allta gangstarappa sinja sowat von geil!” Die Antwort: “Schur, echt supi-spaz lider.” Noch ist vieles parodistisch gemeint, aber nicht alles. Bei immer mehr Beiträgen verschwimmen Regel und Brechung, wird die Parodie zum gültigen Standard.
Kommentare
Ein Kommentar on Allta Gangstarappa Kai Diekmann!
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Dem Diekmann is korregd, Alda!-medienblogger on
Do, 19th Jul 2007 16:56
[...] [via trice] [...]



