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taz und Diekmann
Bekanntlichermaßen gab es ja gestern einen Brandanschlag auf das Auto von BILD-Chef Kai Diekmann. In der taz steht aber ein witziger Artikel, wie welt.de mit dem Thema umgegangen ist. Stundenlang hieß es dort “Brandanschlag auf Kai Diekmann” und eben nicht auf sein Auto. Und weiter analysiert die taz:
Der Merkwürdigkeiten nicht genug: In der Kommentarfunktion des Artikels hatte schon um 9.40 Uhr der User “Fragender” angemerkt: “Überschrift ist unverschämt … Nein, es war kein Brandanschlag auf Kai Diekmann, sondern auf sein Auto. So verurteilungswert das ist, die Überschrift ist es genauso.” Immerhin ist dieses Posting online geblieben. Denn Kommentare wie “da mein Kommentar jetzt zweimal gelöscht wurden ist, wende ich mich an bildblog.” vom User “wiederholungstäter” oder “schön, da mein erster kommentar dazu wohl gelöscht worden ist (Springer halt) nochmal (…)” von “Bestätiger” legen nahe, dass nicht mit allen Meinungsäußerungen von Welt.de-Lesern so umgegangen wurde.
Das ganze weckt Erinnerungen an Alan Poseners Wir sind Papst: Zufall oder System?
