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15. Mai 2007 · Kategorien: Allgemein, Web 

Ich würde mich freuen, mal direkt hier im Blog ein paar Kommentare von Euch meinen Lesern zu bekommen, wie Euch

  1. das neue Layout und die neuen Funktionen wie etwa Social Bookmarking und RSS für einzelne Kategorien gefallen
  2. ob die Werbung nervt oder nicht
  3. und wie Euch die thematische/inhaltliche Gestaltung von trice.de gefällt. Lieber monothematisch werden oder weiter auch mal verschiedene Themen ansprechen?

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Kommentare

4 Kommentare on Kommentare erwünscht

  1. Jan on Di, 15th Mai 2007 18:48
  2. 1. Das Layout ist klar und einfach. Das kann man nicht von jedem sagen ;-) Social Bookmarking und RSS für einzelne Kategorien nutze ich persönlich nicht, sie sind aber sicher eine gute Idee. Schade nur, dass addthis.com so US-zentriert ist.
    2. Werbung ist ok.
    3. Bin noch nicht so lange dabei. Bislang alles prima :-) Da ich sehr viele Feeds lese, sind monothematische immer etwas angenehmer, aber solang das “off topic”-Zeug auch witzig, unterhaltsam oder anderweitig interessant ist, spricht wohl nichts dagegen.

  3. Andreas Kunze on Do, 17th Mai 2007 15:17
  4. Die Optik ist sehr übersichtlich, allerdings fehlt dem Header m.E. der Blickfang. Ein unverwechselbares Foto, ein unverwechselbares Logo würde den Wiedererkennungswert sicherlich erhöhen. Das Auge liest bekanntlich mit.
    Ansonsten: Werbung okay und lieber ein Themenmix.

  5. Florian Treiß on Do, 17th Mai 2007 23:06
  6. Danke für die kleine Umfragenteilnahme, freue mich natürlich über noch mehr Reaktionen.:) Also gerade der Idee mit dem Header werde ich in den nächsten Tagen mal nachgehen. Ansonsten kriegte ich noch per Mail einige Hinweise, die ich hier auch noch mal in den Raum stellen möchte:

    - Ist die Schriftart ok?
    - Ist die Navigation übersichtlich?
    - Gibt es auch bei anderen Leuten Probleme bei der Darstellung der Artikel? Zumindest beim Internet Explorer muss man wohl sehr weit runterscrollen, um überhaupt die Texte lesen zu können. Bei Firefox sind sie dagegen on top.

  7. Martin Fickinger on Fr, 18th Mai 2007 09:51
  8. Ein anderer Blickwinkel:

    Dass Werbung so offensichtlich mit dem Bedürfnis nach Befreiung aus Abhängigkeiten operiert, zeigt wie unfrei wir tatsächlich sind. Die persönliche Gefangenschaft ist ein zentraler Mangel unserer Tage. Denken Sie darüber mal nach: Wir sind aufgeklärt, wir sind überzeugt, wählen zu können, was wir wollen und dennoch fühlen wir uns unfrei. Sind wir tatsächlich freier als zu anderen Zeiten der Geschichte oder hat lediglich die Art der Diktatur sich verändert und es wird einfach nur unbemerkter regiert?

    Wir haben die Auswahl in unserem Dasein und empfinden die Möglichkeit unter vielen Alternativen zu wählen als normal, weil wir damit aufgewachsen sind und mit dem Zustand der Unfreiheit nur selten konfrontiert wurden. Statt aber wirklich zu leben, operieren wir häufig nur im beschränkten Raum unserer Konsummöglichkeiten. Wir wählen oftmals lediglich zwischen verschiedenen Möglichkeiten des Konsums und fühlen nur noch gelegentlich die tiefe Stumpfheit unseres Daseins in dem Gefühl von Langeweile und latenter Bedrücktheit. Wir haben vergessen, dass uns das Konsumieren nur vormacht, frei und glücklich zu sein. Unkontrollierter Konsum hält uns durch die Vorspiegelung eines begeisterten Daseins nur davon ab, wirklich glücklich zu werden. In unseren Konsumritualen empfinden wir für eine Zeitspanne scheinbar Glück und Lebendigkeit, um dann wieder in eine triste Realität zurückzufallen. Im Grunde befriedigt uns der Konsum aber nicht wirklich, sondern verdeckt lediglich den Schmerz über die Abspaltung von unserer eigenen Entwicklung für eine Zeit lang. Unser Leben bewegt sich dann nur im Teufelskreis von Niedergeschlagenheit und dem Rausch im Konsumerlebnis. Die Folgen übersteigerten Konsums sind körperliche Schäden und psychische Unausgewogenheit. Konsum als Ersatz für wirkliches Erleben macht krank und lähmt. Krankheiten sind der Ausdruck des zivilisierten Organismus gegen die falschen Rituale im Denken und Handeln. Obwohl wir heute alle Möglichkeiten haben, unser Leben zu wählen, sind große Teile unserer Gesellschaft offensichtlich nicht mehr in der Lage diese Chancen zu nutzen.

    Herzliche Grüße

    http://www.bistdufrei.de