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Klicks, Quoten, Reizwörter

24. April 2007
Kategorien: Blogs/Web 2.0, Journalismus, Medien 

So heißt eine neue Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung über Nachrichtenwebsites (Download hier). Im Vorwort liest man:

Wenn der Online-Journalismus einem seichten Massengeschmack zum Durchbruch verhilft, wenn am Ende dieser Entwicklung formatierte, verwechselbare, gleichgeschaltete Nachrichten-Sites stehen, die sich überwiegend aus Agenturen speisen, so muss dies gesagt werden.

Die Autoren der Studie fordern in ihrem Blog Werkkanon zur Diskussion der Studie auf. (Via: medienlese)

PS: Eine gute Zusammenfassung der Studie gibt’s bei Stefan Niggemeier:

Passend zum Thema weist Thomas Mrazek auf eine aktuelle 100-teilige Bildergalerie über die „besten Biere der Welt” auf sueddeutsche.de hin. Und bei „Spiegel Online” hat man es sich heute zum „Welttag des Buches” nicht nehmen lassen, selbst dieses Thema mit einer Bildergalerie aufzumotzen. Wer sich durchklickt, schönt nicht nur die Monatsbilanz von „Spiegel Online”, sondern weiß hinterher auch, wie die Buchfreundinnen Großherzogin von Luxemburg, Prinzessin Firyal von Jordanien und Prinzessin Maha Chakri Srindhorn aussehen. 

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