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Ein durchaus durchaus nettes nettes Album

6. April 2007 · Kategorien: Musik 

meint mein Lieblingsmusikkritiker Markus Schneider von der Berliner Zeitung über die neue Scheibe der Fantastischen Vier:

Auch “Fornika” ist ein abwechslungsreiches Album geworden, in dem die Vier gelassen rock-poppige Nummern, lustig technoid-pluckernde Tracks und aggressive, lärmige HipHop-Muster miteinander verbinden. Es gibt Old School Beats und Synth-Sounds der Achtziger Jahre, topfige Drums, scharfkantige, gradlinige Bässe und auch mal eine Vocoder-Einlage. Allem zugrunde liegt jedoch immer die frühe Vorliebe für hüpfende Discosounds und Funk. Die Texte bewegen sich zwischen Zitaten von Trio und Eminem und den gewohnt bodenständigen Lebensweisheiten der Vier, nach denen das Leben immer weiter geht und die Wahrheit weh tut.

Wie schon früher angemerkt, steigt die Spannung auf “Fornika” bei mir langsam ins Unermeßliche, am morgigen Samstag 7.4. steht die Platte dann ja im Laden. Gemein, dass nun schon so viele Kritiken online stehen und ich trotzdem noch ein paar Stunden warten muss, um mir meine eigene Meinung zu bilden. Hier derweil noch eine weitere Rezension. Allerdings schreibt Kai Müller vom Tagesspiegel leider nicht all zu gut über Fornika, er meint, es sei kein gutes Album geworden:

Auch musikalisch hat sich einiges getan. Die Fanta 4 bewegen sich nach wie vor innerhalb des Mainstream-Pop, aber nun deutlich aufgekratzter, härter, mehr am Clubsound orientiert als an der Großarena. Mehr Beastie Boys und Referenzhölle als Kuschelidylle. Wobei die Hysterie durch keinerlei Lebensgefühl gedeckt wäre. Sie klingt halt nur besser und überspielt die Tatsache, dass die bestechenderen Ideen von anderen stammen.

Also abwarten, wer von beiden Recht hat. Morgen dazu mehr!

Nachtrag 8.4:
Habe es natürlich doch verpeilt mir das Album gleich zum Start zu holen. Dafür aber hier noch ein Link zu einer weiteren Rezension, und zwar bei der FAZ. Das Album ist demnach “hochmodern und unterhaltsam” und überhaupt:

Die „Fantastischen Vier“ sind die Bundespräsidenten der deutschen Berufsjugendlichkeit, und sie wissen das.

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