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Nachwuchs-PR-Journalisten
Lobbycontrol kritisiert heute, dass die Frankfurter Rundschau bei ihrer Kooperation mit Schulen “FRiSCH” scheinbar Schüler zu kleinen PR-Journalisten heranzieht: Die Nachwuchsreporter waren zu McDonald’s eingeladen worden, einem Sponsor des Projekts. Und dort vor Ort sollten sie “kritisch recherchieren”. Doch das Ergebnis, eine vierseitige Sonderbeilage, ist nun folgendermaßen gekennzeichnet: “Eine Anzeigen-Beilage von Mc Donalds”. Einen ähnlichen Vorfall soll es auch in Zusammenhang mit einem anderen Sponsor, Fraport, gegeben haben.
Die Gefahr bei solchen Aktionen ist also zweifellos, dass Schülern eine harte Recherche suggeriert wird, echter Journalismus also, aber tatsächlich sind die Themen wohl oft vorgegeben, so dass nichts anbrennen kann. Und das FR-Projekt wird sicher nicht das einzige sein, bei dem dies so ist. Viele Deutsche Tageszeitungen haben nämlich ähnliche Zeitung-in-der-Schule-Projekte, wo Schüler selbst Artikel schreiben dürfen. Daraus entstehen zwar wohl nicht immer reine Werbebeilagen wie in obigem Beispiel, sondern oft nur Texte für den Deutsch-Unterricht. Aber die Gefahr ist doch groß, dass dabei Schüler einen zu unkritischen Eindruck vom Journalismus bekommen könnten.
Kommentare
Ein Kommentar on Nachwuchs-PR-Journalisten
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Wirtschaft und Schule | trice.de on
Mi, 4th Jul 2007 23:02
[...] auch das Phänomen der “Zeitung und Schule”-Projekte: Wie berichtet hatte die Frankfurter Rundschau Schüler “kritisch recherchieren” lassen, und zwar bei [...]
