« Mojo | Kalkofes Jahresschau »
100 Millionen für Profile
Wie heute ja bekannt wurde, ist StudiVZ seit Jahresanfang im 100-prozentigen Besitz von Holtzbrick Ventures. SpOn will herausgefunden haben, dass der Deal 100 Millionen Euro gekostet hat – ergo können sich die skandalträchtigen bisherigen Eigentümer (siehe hier und hier in meinem Blog) wohl nun zur Ruhe setzen. Lebensarbitrage meint dazu:
Hoffentlich entsteht durch solche Übernahmen der Mut zu mehr unternehmerischem Handeln – gerade bei Absolventen. Deutschland braucht mehr Menschen mit unternehmerischem Denken – und reiferem Charakter.
Reifen Charakter kann ich bei den bisherigen Chefs vom StudiVZ zwar nicht ausmachen, aber sei es drum. Man sollte sich nun endgültig überlegen, ob man sein Profil wieder aus der Community löscht oder darauf wartet, maßgeschneiderte Werbung um die Ohren geschleudert zu bekommen. Denn für was sonst sollte Holtzbrinck fast 100 € pro User investiert haben?
Nachtrag vom 4.1.07:
Don Alphonso merkte später an, dass Spiegel Online mittlerweile nicht mehr behauptet, eigene Erkenntnisse über den Verkaufspreis von den zunächst berichteten 100 Mio € zu haben. Laut StudiVZ soll der Preis unter 100 Millionen gelegen haben und Don Alphonso spricht von einem Maulwurf, der von 80 Millionen ausgeht. Und die Financial Times Deutschland spricht von 85 Millionen €, wobei davon zunächst 50 Mio direkt an die drei Gründer fließen, der Rest sei davon abhängig, dass StudiVZ seine Ziele erreiche.



