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Sollen TV-Filme ins Kino?
Sönke Wortmanns “Sommermärchen” hat’s vorgemacht: Der eigentlich von und fürs WDR Fernsehen produzierte Film wurde ins Kino gebracht und über 4 Millionen Leute schauten sich den Film auf der Leinwand an. Die Welt stößt deshalb nun die Debatte an, ob TV-Eventfilme nicht einfach grundsätzlich vorher ins Kino kommen sollten:
Angesichts der positiven Resonanz solcher Aktionen fragt sich die Kinobranche, warum TV-Events nicht grundsätzlich vorab ins Kino kommen. Filmische Ereignisse, findet beispielsweise Thomas Menne, stellvertretender Geschäftsführer von Buena Vista Deutschland, “sollten ihren festen Platz im Kino haben”. Als Filmverleiher argumentiert Menne nicht nur aus Sicht des Publikums, sondern auch strategisch: Angesichts der “gewaltigen Budgets” seien “die Grenzen zwischen Fernsehen und Kino ohnehin verschwommen und erfordern ein neues, flexibleres Denken von allen Marktteilnehmern”.



