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WAZsolls
Auch wenn das Ding schon seit August online ist, so bin ich trotzdem erst jetzt drüber gestolpert (via Medienrauschen): WAZsolls heißt ein Blog eines anoymen WAZ-Redakteurs, der dort munter Interna ausplaudert und sich mit der Web2.0-Werdung seines Mediums beschäftigt. In einem Eigen-Interview gibt er Antwort auf die meist gestellten Fragen. Hier ein Auszug auf die Frage, wieso er das Ganze macht:
Anarchisch, demokratisch mit kleinen monarchischen Einsprengseln (Manche gebärden sich wie Fürsten mit Hofstaat) ohne äußere Zwänge und real existierende Hierarchie – hier fühle ich mich wohl – deshalb blogge ich (auch wenn alles nur aus Verärgerung begann). (…) Natürlich bin ich bei meinem Grundthema schon vorsichtig, bei aller, meiner Meinung nach berechtigter Kritik möchte ich gern bei der WAZ bleiben, denn sie lässt mir auch im Print-Bereich große Freiheit. (Ich bestimme selbst, welche Richtung meine Texte nehmen). Nur mit der innerbetrieblichen Teilhabe an Entscheidungen….mit der Hierarchie…aber davon später einmal.



